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Befragung Die Mitarbeiter der Deutschen Bank werden zufriedener

Obwohl die Deutsche Bank mitten im größten Umbau ihrer jüngeren Geschichte steckt, verbessert sich die Stimmung in der Belegschaft deutlich.
28.07.2020 - 16:30 Uhr Kommentieren
Allmählich fassen die Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses wieder Vertrauen zum Topmanagement. Quelle: dpa
Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Allmählich fassen die Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses wieder Vertrauen zum Topmanagement.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bank will 18.000 Stellen abbauen, hinzu kommt die durch die Coronakrise ausgelöste Ungewissheit – doch trotz dieser Probleme wächst das Vertrauen der Mitarbeiter in den Sanierungskurs von Vorstandschef Christian Sewing. Die jüngste Mitarbeiterumfrage zeigt nach Informationen des Handelsblatts, dass wieder mehr als die Hälfte der rund 86.000 Mitarbeiter stolz ist, für das Geldhaus zu arbeiten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser Wert um 18 Prozentpunkte auf 64 Prozent an.

55 Prozent der gesamten Belegschaft haben in diesem Jahr bei der Befragung mitgemacht, das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. „Bei jeder einzelnen der 55 Fragen war das Ergebnis positiver als im vergangenen Jahr“, schreiben der für die Umsetzung der neuen Strategie verantwortliche Vorstand Fabrizio Campelli und Personalchef Michael Ilgner in einer internen Mitteilung, die dem Handelsblatt vorliegt.

Der Wert dafür, wie sehr sich die Mitarbeiter der Bank verbunden fühlen (Commitment), stieg demnach auf 69 Prozent, den höchsten Stand seit 2012. Die erforderlichen Voraussetzungen, um ihre Arbeit gut erfüllen zu können (Enablement), schätzen die Deutsch-Banker mit 78 Prozent sogar so gut ein wie noch nie.

Das Verständnis für Sewings neue Strategie hat sich im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte verbessert, das Vertrauen in die Führung der Bank um 17 Prozentpunkte.

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    „Die Coronakrise war in dieser Hinsicht sicherlich ein Katalysator“, schreiben Campelli und Ilgner. Die Pandemie habe viele Führungskräfte dazu veranlasst, neue Wege zu gehen, um ihre Teams in einem unsicheren Umfeld zu unterstützen. Die Manager hätten mehr Wert auf einen regelmäßigen und offenen Austausch gelegt, sich verstärkt um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekümmert, ihre Sorgen ernst genommen sowie mehr Flexibilität ermöglicht.

    Es gibt noch Schwachstellen

    Campelli und Ilgner räumen allerdings auch ein, dass es nach wie vor Schwachstellen gibt: „In einigen Bereichen sind wir noch nicht dort, wo wir sein wollen. Noch einiges zu tun gibt es beispielsweise, wenn es darum geht, schneller Entscheidungen zu treffen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr selbst entscheiden zu lassen“, heißt es in der internen Mitteilung.

    Am Mittwoch wird das Geldhaus seine Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Bereits vor ein paar Tagen ließ die Bank per Ad-hoc-Mitteilung wissen, dass das Ergebnis ein bisschen besser ausfallen wird als von den Analysten erwartet. Die Experten rechnen im Schnitt mit einem kleinen Nettoverlust von 74 Millionen Euro. Vor Steuern würde die Bank einen ebenfalls kleinen Gewinn von 32 Millionen Euro ausweisen, wenn die Analysten recht behalten. Die Bank profitiert nach wie vor von der Sonderkonjunktur im Investmentbanking. Weil die Folgen der Pandemie die Investoren zwingen, ihre Portfolios umzuschichten, herrscht in den Handelssälen der großen Investmentbanken reger Betrieb.

    Allerdings führt die Coronakrise auch zu erheblichen Belastungen, vor allem im Kreditgeschäft. Finanzvorstand James von Moltke hat bereits angedeutet, dass die Bank ihre Risikovorsorge im zweiten Quartal noch einmal um rund 800 Millionen Euro aufstocken muss.

    Mehr: Banken droht ein neuer Rekord bei den Kreditausfällen.

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