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Premium Bilanzskandal Wirecard-Vorstand: Treuhandkonten mit 1,9 Milliarden Euro existieren wahrscheinlich nicht

Der Zahlungsdienstleister geht davon aus, dass es die verschwunden Milliarden nicht gibt. Das vorläufige Jahresergebnis für 2019 wird zurückgenommen.
22.06.2020 Update: 22.06.2020 - 14:56 Uhr
Der Vorstand des Zahlungsdienstleisters hat seine vorläufigen Ergebnisse für 2019 und die Prognosen für 2020 zurückgezogen. Quelle: Bloomberg
Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München

Der Vorstand des Zahlungsdienstleisters hat seine vorläufigen Ergebnisse für 2019 und die Prognosen für 2020 zurückgezogen.

(Foto: Bloomberg)

Aschheim, Frankfurt, New York Der Verdacht, dass es sich bei den fehlenden 1,9 Milliarden Euro von Wirecard – immerhin ein Viertel der Bilanzsumme – um einen Betrugsfall handeln könnte, wird wahrscheinlicher: In einer Stellungnahme hat der Vorstand am frühen Montagmorgen bekannt gegeben, dass die Treuhandkonten „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht bestehen. Die Gesellschaft war bisher von der Existenz dieser Konten ausgegangen und hatte sie als Aktivposten ausgewiesen. Zur Handelseröffnung notierte die Aktie um 45 Prozent im Minus bei 13,98 Euro.

Im Zuge der Information zu den Treuhandkonten teilte Wirecard darüber hinaus potentiell gravierende Nachrichten zu Existenz und Umfang des sogenannten Drittpartnergeschäfts mit, unter dem der Konzern sein Engagement in Ländern vor allem in Asien zusammenfasst, in denen er über keine eigenen Lizenzen verfügt. Diese Geschäfte standen von Anfang an im Fokus der Vorwürfe gegen Wirecard.

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