Fusionen und Übernahmen: Das Ende der Mega-Deals – Sechs Trends, die den M&A-Markt prägen werden
Schlecht-Wetter-Periode auch für die Investmentbanker in Frankfurt. Bis es zu einer Belebung des M&A-Markts kommt, ist Geduld gefragt.
Foto: dpaFrankfurt. Nach dem Rekordjahr 2021 ist der Markt für Fusionen und Übernahmen (M&A) in diesem Jahr eingebrochen. 2022 schrumpfte das deutsche M&A Geschäft um 36 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2017.
Eine spürbare Belebung erwarten Beobachter erst für die zweite Jahreshälfte 2023. Dabei könnten zum ersten Mal seit langem Firmen gegenüber Finanzinvestoren einen Vorteil haben.
Branchenexperten erwarten zudem mehr mittelgroße Übernahmen und dafür weniger Megadeals. Außerdem werden die Käufer sich stärker auf Profitabilität, Nachhaltigkeit und transatlantische Deals fokussieren.
Aktivistische Investoren wie Hedgefonds bleiben ein Treiber für das Übernahmegeschäft. „Die Pipeline an M&A Ideen ist prall gefüllt. Die Frage ist, wann man sie umsetzen kann. Wann sind die Preisdifferenzen überwunden und die Finanzierungsmärkte zurück?“, meint der Chef des Investmentbankings in Deutschland von JP Morgan, Michele Iozzolino.
Wie alle seine Kollegen hofft er darauf, dass das Jahr 2022 abgehakt ist und sich das Geschäft allmählich wieder belebt. Sechs Trends, die den M&A-Markt im kommenden Jahr prägen dürften: