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LandesbankenLBBW erhöht Prognose und peilt mehr als eine Milliarde Euro Gewinn an

Dank starker Entwicklungen in allen Kundensegmenten verdienten die Stuttgarter seit Jahresbeginn 476 Millionen Euro vor Steuern. Die LBBW liegt damit deutlich vor Helaba und BayernLB. 24.08.2022 - 10:58 Uhr Artikel anhören

Auch von der Übernahme der Berlin Hyp zu Jahresbeginn hat der LBBW profitiert.

Foto: dpa

Berlin. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) legt wegen guter Geschäfte und einer erfolgreichen Übernahme die Latte für das Jahr 2022 höher. Der Ukrainekrieg habe zwar die Konjunkturperspektiven in Deutschland und Europa erheblich eingetrübt, sagte LBBW-Chef Rainer Neske am Mittwoch.

„Dennoch erwarten wir dank der starken operativen Entwicklung sowie aufgrund von Sondereffekten aus der Erstkonsolidierung der Berlin Hyp für das Gesamtjahr 2022 ein Ergebnis vor Steuern von über einer Milliarde Euro.“ Bisher hatte die Stuttgarter Bank mit einem Plus im mittleren dreistelligen Millionenbereich gerechnet.

Das Ergebnis vor Steuern stieg in den ersten sechs Monaten binnen Jahresfrist um elf Prozent auf 476 Millionen Euro. „Das ist der höchste Vorsteuergewinn seit dem ersten Halbjahr 2011.“ Im Vorjahreszeitraum waren es 428 Millionen Euro gewesen.

Das Ergebnis zeige, dass das Geschäftsmodell der LBBW auch in einem extrem herausfordernden Umfeld erfolgreich sei, betonte Neske. „Wir sind in allen Segmenten weiter gewachsen und haben unsere Risikovorsorge nochmals aufgestockt.“

Im Vergleich mit den anderen beiden größten Landesbanken hat die LBBW den höchsten Gewinn erzielt. Bei der Helaba hatte sich der Vorsteuergewinn in den ersten sechs Monaten auf 327 Millionen Euro erhöht, während die BayernLB für denselben Zeitraum einen Ergebnisrückgang auf 277 Millionen Euro auswies. Schon für 2021 hatten die Stuttgarter mit 817 Millionen Euro unter den größten Landesbanken den höchsten Vorsteuergewinn berichtet.

Dekabank und Helaba hatten sich ebenfalls für die Berlin Hyp interessiert, die LBBW aber bekam den Zuschlag für die Übernahme des Instituts Anfang des Jahres. Mit der Übernahme von Zins-, Währungs- und Rohstoffgeschäften von der BayernLB, der Helaba und der Ex-HSH-Nordbank zeigte sich die LBBW auch anderswo als Konsolidierer.

„Die Berlin Hyp bringt uns strategisch ein großes Stück voran“, sagte Vorstandschef Rainer Neske, der einst von der Deutschen Bank AG gekommen war. „Zugleich entsteht unter dem Dach der LBBW neben dem Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement mit der gewerblichen Immobilienfinanzierung ein zweites großes Kompetenzzentrum für die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe.“

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