FC Bayern Münchens Finanzchef im Interview: „Das Produkt Fußball ändert sich"
Vizevorstand und CFO Michael Diederich (l.) mit dem Präsidenten des FC Bayern München, Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer (M.) sowie und dessen Vize Walter Mennekes.
Foto: IMAGO/ActionPicturesMünchen. Michael Diederich, 58, liebt Geldgeschäfte und den Fußball. Zumindest, wenn es um den FC Bayern München geht. Als Chef der Hypo-Vereinsbank saß Diederich einst im 21. Stockwerk des Münchener Konzern-Towers und schaute in die Alpen. Nun blickt er als zweiter Mann im Klub vom Büro an der Säbener Straße aufs Trainingsgelände des deutschen Rekordmeisters. Ein guter Tausch, findet Diederich: die Alpen stünden still, auf dem Fußballplatz unter ihm sei immer etwas los.
Im ersten Interview seit seinem Wechsel erzählt der langjährige Banker, warum der Fußball neue Vermarktungskonzepte braucht, weshalb jeder Verein selbst über den Einstieg von Finanzinvestoren entscheiden sollte und wo es derzeit Probleme mit dem DFB gibt.
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Herr Diederich, fast Ihr gesamtes Arbeitsleben haben Sie in der Finanzbranche verbracht – ehe im 58. Lebensjahr der Wechsel ins Fußballgeschäft folgte. Statt Zinsen nun Zauber auf dem Rasen – ein Kulturschock?
Davon kann gar keine Rede sein. Die ersten hundert Tage als Finanzchef waren sehr intensiv. Aber man kann eine Bank und einen Fußballverein nicht wirklich miteinander vergleichen, Banking ist eine regulierte Industrie ...