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Manfred KnofAllianz-Deutschland-Chef geht nach nur zweieinhalb Jahren

Nach nur zweieinhalb Jahren muss die Allianz den Chefposten in Deutschland neu besetzen. Manfred Knof geht aus gesundheitlichen Gründen. Der Nachfolger kommt aus Italien. 19.09.2017 - 17:39 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Der Chef der Allianz Deutschland verlässt den Versicherer.

Foto: dpa

München. Die Deutschland-Tochter des Versicherungsriesen Allianz bekommt nach zweieinhalb Jahren wieder einen neuen Chef. Klaus-Peter Röhler (52), der seit 2014 an der Spitze der italienischen Landesgesellschaft steht, soll zum Jahreswechsel Manfred Knof ablösen, der um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages als Vorstandschef der Allianz Deutschland AG gebeten hatte, wie Deutschlands größter Versicherer am Dienstag mitteilte. Der 52 Jahre alte Knof wolle „aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nehmen“. Wie Knof ist Röhler ein altgedienter Allianz-Mann. Er arbeitet seit 21 Jahren für den Konzern. Röhler hatte Knof 2012 bereits als Chef der Allianz Suisse beerbt.

Der neue Deutschland-Chef hat sich in Italien vor allem mit der Digitalisierung des Geschäfts einen Namen gemacht. Ihm folgt dort Giacomo Campora (50), der bisher für Markt und Vertrieb verantwortlich ist.

Knof galt bei der Allianz als Spezialist für schwierige Missionen. Er hatte im April 2014 bei Allianz Deutschland die Nachfolge von Markus Rieß angetreten, als der überraschend zum Rivalen Ergo wechselte. Seither ist er dabei, die Digitalisierung des Geschäfts voranzutreiben und die Kosten zu senken – auch über Stellenstreichungen – um damit dem Konzern weiter die gewohnten Gewinne zu liefern. Medienberichten zufolge war es dabei wiederholt zum Streit mit Konzernchef Oliver Bäte gekommen. Bäte erklärte aber, die Allianz Deutschland habe unter der Ägide von Knof „immer wieder eine Vorreiterrolle“ bei den Veränderungen im Konzern eingenommen.

Nach dem erfolgreichen Umbau der Lebensversicherung stellte Allianz Deutschland am Dienstag ihre Pläne vor, wie sie in der Autoversicherung verlorenen Boden gutmachen will.

Zehn nützliche Tipps zur Autoversicherung
Bei einem BMW ist die Diebstahlrate deutlich höher als bei einem Familienvan, ein VW-Golf ist häufiger in Unfälle verwickelt als ein Fiat Panda. Fahrzeugtyp und Klasse sind entscheidend, wenn es um die Beitragshöhe geht. Mehr Informationen über die Typklassen gibt es beim Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. Quelle: knip.de
In Großstädten wie Berlin ist sowohl das Diebstahlrisiko als auch die Unfallgefahr größer, was die Versicherung teurer macht als in der Kleinstadt. Wer sein Auto hingegen in einer ländlichen Gegend anmeldet, verringert das Risiko und kann somit auch Geld sparen.
Bei verheirateten Paaren mit Kindern geht man eher von einem vorsichtigen Fahrstil und somit einem geringeren Unfallrisiko aus – dementsprechend sind auch die Beiträge für Familienmitglieder geringer.
Fahranfänger haben anfangs noch keinen Schadenfreiheitsrabatt, können aber sparen: einfach von der Zweitwagenregelung Gebrauch machen und das Fahrzeug zum Beispiel bei den Eltern mitversichern. Schon wird der Anfänger nicht mehr als solcher eingestuft.
Kaputte Schläuche durch Marderbisse sind häufig durch die Versicherung abgedeckt. Folgeschäden jedoch nicht. Für den Fall, dass der Schaden aber eine Weile unentdeckt bleibt, sollten diese mitversichert werden.
„Haarwild“, das sind Wildschweine, Rehe und Hasen. Unfälle mit Haarwild sind meist abgedeckt. Vögel und Nutztiere, wie zum Beispiel Kühe oder Schafe, gehören jedoch nicht dazu, sollten aber bestenfalls eingeschlossen werden.
Mit einer Werkstattbindung fällt der Versicherungsbetrag niedriger aus. Insgesamt können die Reparaturkosten aber steigen, weil Vertragswerkstätten der Versicherer teurer sein können.
Versicherungsnehmer sollten ihre Beiträge jährlich statt monatlich zahlen – das ist billiger.
Schäden durch Sturm, Hagel, herabfallende Äste oder Vandalismus sind meist in der Teilkaskoversicherung inbegriffen. Wohnt man allerdings in risikoreichen Gebieten, die zum Beispiel häufig von Überschwemmungen betroffen sind, sollten diese Risiken in den Versicherungstarif mit aufgenommen werden.
Pro schadenfreiem Jahr sinkt der Beitrag für die Versicherung. Bei Unfällen steigen hingegen die Beitragssummen. Bei kleinen Sachschäden sollte man auf jeden Fall gegenrechnen und den Schaden selbst bezahlen. Dann wird die Versicherung im nächsten Jahr nicht teurer. Die Versicherungen berechnen auf Wunsch, bis zu welchem Betrag sich das lohnt.

rtr, dpa
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