Alle Viertel im Überblick: Die besten Lagen von Frankfurt
Frankfurt ist die Stadt des Geldes, die Finanzindustrie lockt ständig neue Mieter und Käufer in die Mainmetropole. Top-Jobs bei den Banken, Wirtschaftsprüfern und Kanzleien sind gut dotiert, da bleibt viel Geld für die Immobilie. Frankfurt ist bei den Kaufpreisen für Wohnungen hinter München die zweitteuerste Stadt in Deutschland. Im Schnitt verlangen Anbieter für Bestandswohnungen laut Immobilienscout 24: 2.339 Euro pro Quadratmeter und Neubauobjekte 3.354 Euro pro Quadratmeter. Mieter müssen im Schnitt knapp elf Euro pro Quadratmeter zahlen.
In den vergangenen vier Jahren stiegen die Preise laut Immobilienpreisindex IMX nennenswert an - und das vom hohem Niveau ausgehend. Häuser aus dem Bestand verteuerten sich für Käufer um rund sieben Prozent, Neubauten ebenso. In Frankfurt waren vor allem derc Kauf von Eigentumswohnungen lukrativ. Bestandsobjekte verteuerten sich seit 2007 um zehn, Neubauten um 21 Prozent.
Hohe Wertsteigerungen in der Zukunft vor allem in den Stadtteilen Bockenheim und Ostend zu erwarten. Welche Viertel im Preis steigen, lässt sich häufig an einigen Indikatoren erkennen. Erfahrungsgemäß steigt zuerst die Nachfrage nach Mietobjekten und dann die Mieten. Im Schnitt liegen sowohl Miete als auch Kaufpreise über dem Marktschnitt. Und Kaufobjekte sind schon jetzt überdurchschnittlich gefragt. Für das Handelsblatt ermittelte Immobilienscout 24 solche Quartiere in Köln, die genau diese Kriterien erfüllen.