Ferienhaus in Frankreich: Wo es noch erschwingliche Immobilien gibt
Seit der Schnellzug TGV in drei Stunden von Paris in die südfranzösische Stadt La Rochelle fährt, haben auch dort die Immobilienpreise angezogen.
Foto: IMAGO/YAY ImagesParis. Schon seit Jahrzehnten ist Frankreich das Land der Zweitwohnsitze und Ferienimmobilien. Während der Pandemie stieg es in der Popularität ausländischer Immobilienkunden noch weiter, vor allem im Luxusbereich.
Von einem Preisverfall ist daher trotz Inflation und Zinsanstieg wenig zu spüren. In den beliebtesten Regionen steigen die Preise für Ferienwohnungen und -häuser sogar weiterhin. Zunehmend drängen auch jüngere Käufergruppen in den Markt. Sie sehen sich jedoch konfrontiert mit einem vielschichtigen System von Steuern und Gebühren, die den Immobilienkauf in unserem sonnigen Nachbarland verkomplizieren.
Was müssen Frankreich-Fans bei der Immobiliensuche konkret beachten? Wo finden sich doch noch Schnäppchen an Mittelmeer, Atlantikküste und im Inland? Und wie sind die Regularien zur Weitervermietung des eigenen Ferienhauses über Onlineportale wie Airbnb? Der dritte Teil der Ferienimmobilien-Serie im Handelsblatt.
Der Traum von den eigenen vier Wänden in Frankreich erwachte bei vielen in den 1980er-Jahren. Seitdem nahm die Zahl derjenigen Häuser und Wohnungen in Frankreich, die als Feriendomizil genutzt werden, um 40 Prozent zu. Aktuell liegt sie bei 3,69 Millionen. Damit beträgt der Anteil der Zweitwohnsitze an allen Immobilien im Land 9,8 Prozent.