Immobilien: In diesen deutschen Großstädten sinken die Mietpreise
Bei der Entwicklung der Mietpreise gab es im dritten Quartal einen Richtungswechsel, meldet das Onlineportal Immowelt.
Foto: dpaFrankfurt. Von einer Trendwende am Immobilienmarkt war zuletzt bei den Mieten wenig zu spüren. Die Angebotspreise für die Miete von Wohnungen kannten in vielen Städten nur eine Richtung: aufwärts. Doch jetzt deutet eine aktuelle Studie an, dass sich Mieter bei Bestandswohnungen in einigen großen deutschen Städten auf eine leichte Entlastung einstellen können, wenn sie die Wohnung wechseln.
Nach einer am Dienstag vorgelegten Untersuchung des Immobilienportals Immowelt sinken in mehreren Großstädten im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal die Preise leicht. Für manche Städte scheint „die Grenze des Bezahlbaren vorerst erreicht“, analysieren die Experten.
Trotz hoher Inflation und verstärkter Nachfrage nach Mietwohnungen wegen der steigenden Finanzierungskosten entwickeln sich die Mietpreise in wichtigen deutschen Großstädten vorerst vielfach nur stabil oder leicht rückläufig.
Besonders auffällig ist die Trendwende in Berlin. In der Hauptstadt sinken die Angebotsmieten von Bestandswohnungen im dritten Quartal um drei Prozent – und markieren damit den stärksten prozentualen Rückgang aller untersuchten Städte. Im zweiten Quartal war dagegen noch ein leichtes Plus in der Hauptstadt gemessen worden.