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ImmobilienNeuer Index zeigt, wie stark Mieten in Deutschland steigen

Um durchschnittlich 4,5 Prozent sind die Angebotsmieten im vergangenen Jahr gestiegen. Besonders in Köln und München zogen sie zum Jahresende nochmals an. In einer Metropole war das anders.Christian Schnell 19.01.2026 - 09:22 Uhr Artikel anhören
Blick auf München: In Bayerns Landeshauptstadt ist das Wohnen teuer. Foto: imago images/Westend61

München. Die Mietpreise in Deutschland ziehen weiter kräftig an. Bundesweit stiegen sie im vergangenen Jahr durchschnittlich um 4,5 Prozent. Das zeigt der German Real-Estate-Index (GREIX), den das Kieler Institut für Weltwirtschaft am Montag veröffentlicht hat. „Wohnungssuchende haben es aktuell schwer“, sagt Projektleiter Jonas Zdrzalek.

Insgesamt haben die Forscher die Entwicklung von Angebotsmieten für Wohnungen aus 37 deutschen Städten und Regionen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen nicht nur deutliche Preissteigerungen, sondern auch ein rückläufiges Angebot an Wohnungsinseraten sowie ein Rekordniveau bei befristeten und möblierten Angeboten.

Im gewichteten Durchschnitt der untersuchten Städte und Regionen mussten Wohnungsinteressierte 14,41 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen. Im Langfristvergleich sind die Mieten damit um 14 Prozent stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung in Deutschland. Dieser Trend war auch im abgelaufenen Jahr zu beobachten. Bereinigt um die Inflation zeigte sich da noch immer ein Mietpreisanstieg um 2,3 Prozent.

Metropolen sind besonders gefragt

Gerade in den acht deutschen Metropolen Berlin, Hamburg, Leipzig, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München ist ein kontinuierlicher Aufwärtstrend messbar. Besonders stark war der Preisanstieg bei den Angebotsmieten zuletzt in Köln und in München. Zwischen dem dritten und vierten Quartal vergangenen Jahres gingen sie in der Rheinmetropole um 3,4 Prozent nach oben, in der bayerischen Landeshauptstadt betrug das Plus 1,9 Prozent.

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