Immobilienfinanzierung: So sichern sich Hauskäufer rechtzeitig niedrige Zinsen
Die FMH-Finanzberatung hat für das Handelsblatt die besten Forward-Darlehen zusammengestellt.
Foto: dpaKöln. Eine hohe Inflationsrate, die angekündigte Zinserhöhung der US-Notenbank, steigende Renditen bei Bundesanleihen – gibt einige Indizien dafür, dass auch die Bauzinsen hierzulande bald anziehen werden. Für Kreditnehmer, die in einem oder mehreren Jahren eine Anschlussfinanzierung brauchen, etwa, weil ein Baudarlehen ausläuft oder die Zinsbindungsfrist endet, könnte es somit bald teurer werden. Abhilfe schaffen sogenannte Forward-Darlehen, bei denen die Bank den Zins für einen zukünftig beginnenden Kredit schon heute festlegen und sozusagen reservieren.
Für diese Vorlaufzeit zahlen die Kreditnehmer einen kleinen Zinsaufschlag. Der Aufschlag könnte je nach der weiteren Marktentwicklung deutlich unter dem künftigen Zinsniveau liegen.
„Der Zeitpunkt für ein solches Darlehen ist optimal“, sagt Max Herbst, Chef der FMH-Finanzberatung. Zusammen mit seinem Team hat Herbst die Konditionen dieser Kredite bei bundesweiten und regionalen Banken verglichen und je nach Güte der Konditionen und Vertragsbedingungen mit bis zu 100 Punkten bewertet.
Anschließend hat der Finanzdienst aufgeschlüsselt nach Zinsfestschreibung und Vorlaufzeit ein Ranking erstellt. Es zeigt sich: Einen klaren Sieger gibt es nicht. Wo es das beste Forward-Darlehen gibt, das richtet sich nach individuellen Präferenzen.