Immobilienrente: Mit diesen Optionen machen Sie Ihr Eigenheim zu Geld
Viele ältere Menschen bewohnen große, wertvolle Häuser, haben aber nur eine vergleichsweise geringe Rente. Wie sich Immobilien sinnvoll verrenten lassen.
Foto: Westend61/Getty ImagesMünchen. Das Leben kann so schön sein – zumindest in der Werbung. Da leben Menschen glücklich in ihren eigenen vier Wänden und können sich ihre Träume erfüllen, obwohl ihnen ihr Heim nicht mehr gehört.
Die Idee wirkt verlockend, das Eigenheim zu versilbern – vor allem für Menschen, die älter sind und ihre Immobilie bereits abbezahlt haben. Laut Erhebungen des Pestel-Instituts lebt zwar über die Hälfte der Menschen, die älter als 60 Jahre sind, in den eigenen vier Wänden, aber wiederum knapp die Hälfte dieser Gruppe muss monatlich mit weniger als 2000 Euro auskommen. So gewinnt der Gedanke an Attraktivität, einen Teil der eigenen Immobilie bereits zu Lebzeiten zu Geld zu machen.
Immobilien-Verrentungsmodelle erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit. Seit 2010 sind etwa 20 neue Unternehmen gestartet, die entsprechende Angebote machen. Sie bieten etwa Leibrenten, einen Teilverkauf oder Rückmietverträge an. Doch welcher Weg lohnt sich und wo liegen die Fallstricke?
Immobilienrente: Mit dem Teilverkauf ein Stück vom Eigenheim abgeben
Das Modell ist umstritten. Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) warnte ausdrücklich vor Teilverkauf-Modellen von Immobilien, die sich häufig mit dem Versprechen finanzieller Freiheit an ältere Menschen richten. „Teilverkäufe werden als schnell, unkompliziert und lebenslang sicher angepriesen. Tatsächlich halten Teilverkäufe vieles nicht, was die Werbung verspricht“, erklärte die Bafin.