1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Immobilien
  4. Inside Energie & Immobilien
  5. Baubranche: Wohnungsabrisse erreichten 2022 neuen Tiefstand

BaubrancheWohnungsabrisse erreichten 2022 neuen Tiefstand

30 Jahre lang sind nicht mehr so wenige Wohnungen abgerissen oder umgewidmet worden wie 2022. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau fordert Hilfe vom Staat.Julia Rieder 08.09.2023 - 06:14 Uhr Artikel anhören

Im vergangenen Jahr wurden knapp 16.500 der insgesamt rund 43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland abgerissen oder zu Gewerbeflächen umgewidmet. Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts der niedrigste Stand seit 1992. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau fordert eine staatliche Prämie für den Abriss schwer sanierbarer Häuser und anschließenden Neubau. Dem erteilte ein Sprecher des Bundesbauministeriums auf Handelsblatt-Anfrage eine Absage. Abrisse seien schädlich für das Klima und es gebe bundesweit zahlreiche Beispiele, wie baufällige Gebäude wiederhergerichtet worden seien.

Bereits im August hatte die Deutsche Umwelthilfe zusammen mit anderen Organisationen dafür plädiert, den Erhalt von Gebäuden attraktiver zu machen. Die Ökobilanz einer Sanierung sei deutlich besser als beim Abriss. Zudem gebe es bisher zu selten tragfähige Recyclingkonzepte für Bauschutt. Bau- und Abbruchabfälle machen dem Statistischen Bundesamt zufolge mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland aus.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt