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GeldanlageOffene Immobilienfonds noch unter Druck

Investoren haben zuletzt viel Geld aus offenen Immobilienfonds abgezogen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie es in der Branche weitergehen könnte.Simone Gröneweg 13.06.2025 - 06:00 Uhr Artikel anhören

München. Die Anleger bleiben skeptisch und ziehen immer noch viel Vermögen aus offenen Immobilienfonds ab. Insgesamt verwalten die Fonds nur noch ein Vermögen von etwa 120 Milliarden Euro. Zu Beginn der Zinswende im Frühjahr 2022 waren es noch rund 130 Milliarden Euro.

Die Branche steht unter Druck, unter anderem wegen eines Gutachtens der bankenkritischen Verbraucherorganisation Finanzwende. Außerdem musste das Fondshaus Union Investment 2024 den milliardenschweren Immobilienfonds Uni:Immo ZBI Wohnen massiv abwerten.

Nun hat die Ratingagentur Scope zwölf Fonds herabgestuft. Ursache dafür seien sowohl gesunkene Renditen als auch im aktuell herausfordernden Marktumfeld gestiegene Risikoparameter, heißt es. Allerdings zeigt die aktuelle Analyse auch Positives. „Bei vielen Fonds geht es allmählich wieder bergauf“, sagt Analystin Sonja Knorr, die die Studie verantwortet. Näheres zu Mittelabflüssen und zu den Renditen der einzelnen Fonds lesen Sie hier.

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