Investments: Das Geschäft mit Wohnimmobilien stabilisiert sich
Düsseldorf. In den Analysen der großen Maklerhäuser zeigt sich ein uneinheitliches Bild bei Investments in Wohnimmobilien. Colliers und Savills registrierten in den ersten drei Quartalen einen Rückgang des Transaktionsvolumens um sieben respektive 13 Prozent. Cushman & Wakefield, JLL und BNP Paribas Real Estate melden dagegen ein Plus von zwei beziehungsweise sieben Prozent.
Insgesamt summiert sich das Transaktionsvolumen für Wohnungen auf 5,5 Milliarden bis 6,5 Milliarden Euro – abhängig von den Kriterien, die die Beratungsfirmen für ihre Auswertung zugrunde legen.
Einig sind sie sich, dass sich der Markt stabilisiert und das Interesse der Investoren an Wohnungen langsam zurückkehrt. Die Zahl der registrierten Transaktionen steige, meldet zum Beispiel JLL. Aber das knappe Angebot vor allem an erstklassigen jungen Objekten hemme die Marktdynamik.
Vor diesem Hintergrund hätten unter anderem Forward Deals, also Verkäufe von Immobilien bereits vor ihrer Fertigstellung, deutlich zugenommen, berichten neben JLL auch Colliers und BNP Paribas Real Estate. Die Maklerhäuser gehen davon aus, dass sich das Geschäft mit Wohnimmobilien bis zum Jahresende weiter erholt.