Kaufpreise von Eigentumswohnungen: München vorne, Chemnitz am Schluss: Wo in Deutschland die Wohnungen am teuersten sind
In der bayerischen Hauptstadt stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um acht Prozent.
Foto: dpaFrankfurt. Die Coronakrise hat den Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt nicht gebremst – im Gegenteil. Im vergangenen Krisenjahr kletterten die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in 75 der 81 deutschen Großstädte weiter nach oben, teilweise um mehr als 30 Prozent.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des Online-Portals Immowelt, das dafür die Entwicklung der Angebotspreise von Eigentumswohnungen mit 40 bis 120 Quadratmeter Größe auf seinen Seiten untersucht hat. Die Preise geben den Median der in den Jahren 2019 und 2020 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen wieder.
Demnach ist München die mit Abstand teuerste Großstadt. Hier müssen Käufer nach einem Plus von acht Prozent aktuell 8150 Euro pro Quadratmeter zahlen. 2019 waren es im Median noch 7580 Euro.
Den Grund für den Anstieg sieht man bei Immowelt bei der hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien – und dem knappen Angebot. Besonders in den beliebten Großstädten seien Wohnimmobilien nach wie vor Mangelware. „Daran hat auch die Coronakrise nichts geändert“, sagt Immowelt-Chef Cai-Nicolas Ziegler.