Kredit versus Hypothek: So finanzieren Sie Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage
Die Nachfrage nach Krediten zur energetischen Sanierung von Wohnimmobilien steigt.
Foto: imago/Marius SchwarzDüsseldorf. Noch ist das Heizungsgesetz im Bundestag nicht beschlossen. Viele Haus- und Wohnungseigentümer aber beschäftigen sich offenbar längst mit der Frage, wie sie ihre Immobilie energetisch zukunftssicher machen – und die Investition am geschicktesten finanzieren können.
Die Nachfrage nach Krediten zur energetischen Sanierung von Wohnimmobilien steigt. Beim Finanzierungsvermittler Interhyp hat sich der Anteil von Modernisierungsvorhaben am Gesamtportfolio im erstem Quartal 2023 auf Jahressicht beinahe verdoppelt. Die Auswahl der Finanzierungsprodukte ist dabei größer geworden: Banken lassen nicht mehr nur die Wahl zwischen günstigen, aber prüfungsaufwendigen Hypothekendarlehen und teuren, dafür flexiblen und schneller verfügbaren Ratenkrediten.
Sie bieten mit sogenannten Modernisierungskrediten ein interessantes Hybridmodell – manche belohnen Energiesparer sogar mit Zinsvergünstigungen. Auch die Kombination verschiedener Kreditvarianten kann sinnvoll sein, meinen Finanzierungsprofis. Verbraucherschützer sind vorsichtiger – und nennen einen klaren Favoriten. Welche Varianten zur Finanzierung der energetischen Sanierung Sie kennen sollten und welche Vor- und Nachteile sie haben.
Schon in den Coronajahren stieg die Nachfrage nach Krediten zur Modernisierung der eigenen vier Wände. Damals allerdings stand häufig die Verbesserung der Wohnqualität im Vordergrund – etwa durch den Ausbau des Dachgeschosses zum Homeoffice, den Einbau einer Sauna oder eines Pools im Garten, erinnert sich Henrik Ciolkiewicz, Spezialist für Baufinanzierung beim Finanzierungsvermittler Dr. Klein in Zwenkau.