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René BenkoWie er Bargeld, Uhren und Schmuck in der Vorratskammer bunkerte

Versteckt in einem Tiroler Vorratsraum fanden Ermittler, was wohl kein Gläubiger entdecken sollte: Bargeld und Luxusuhren. In einer Vermögensauskunft hatte Benko sie nicht angegeben.René Bender, Sönke Iwersen 02.07.2025 - 10:53 Uhr Artikel anhören
René Benko: Der Signa-Gründer wollte offenbar Vermögenswerte vor den Gläubigern verstecken. Foto: Expa/Johann Groder/APA/dpa

Düsseldorf. Pfunds in Tirol, 21. Januar 2025. Beamte der Sonderkommission Signa betreten einen Vorratsraum im Keller eines Einfamilienhauses. Der Raum war ursprünglich als Schutzbunker gedacht. Sie suchen Vermögensgegenstände des einstigen Milliardärs und nun insolventen Unternehmers René Benko. In dem Haus wohnt die Tante seiner Ehefrau.

An der Wand, zwischen zwei Regalen, finden die Ermittler mehrere Kartons – anscheinend voller Weinflaschen. Als die Beamten die Kartons anheben, haben sie nur eine Hülle aus Pappe in den Händen. Hinter der Kulisse kommt ein Tresor zum Vorschein.

Benko war einst ein gefeierter Investor, vermeintlicher Retter der Kaufhauskette Galeria Kaufhof, Mäzen, gut vernetzt in Politik und Kultur. Heute ist er der Protagonist eines der spektakulärsten Insolvenzverfahren der jüngeren deutsch-österreichischen Vergangenheit.

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