Immobilienmarkt: Höchste Mietrendite im Thüringer Osten: Hier kann sich eine Immobilieninvestition noch lohnen
Einer aktuellen Analyse zufolge wies die Stadt in Ostdeutschland 2021 die höchste Mietrendite der 200 größten Städte in Deutschland auf.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Ostdeutschland hat heutzutage nicht gerade den Ruf als Goldgrube für Immobilieninvestoren. Zu viele haben dort nach der Wende viel Geld verloren, zu schlecht sind die Aussichten, dort einen finanzkräftigen Mieter zu finden. Darüber hinaus sind viele Immobilien in einem schlechten Zustand, vor allem in Zeiten, in denen an Gebäude höhere Anforderungen im Kampf gegen den Klimawandel gestellt werden.
Doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann gerade in Städten wie Gera oder Zwickau eine respektable Rendite mit der Vermietung von Immobilien einstreichen, zeigt eine Auswertung des Hamburger Vergleichsportals Baufi24 für das vergangene Jahr, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.
Demnach betrug die Mietrendite in Gera – errechnet aus dem Verhältnis von Jahresmiete zu Kaufpreis der Immobilie – 6,1 Prozent und erreichte damit den ersten Platz in einem Ranking der 200 größten deutschen Städte. Zwar müssen die Mieterinnen und Mieter der Stadt im Osten Thüringens durchschnittlich gerade einmal 5,35 Euro pro Quadratmeter für ihre Wohnung zahlen – aber auch deren Kaufpreis ist mit 1116 Euro pro Quadratmeter eben auch deutlich günstiger als in anderen Städten.