Anlagestrategie: Von steigenden Holzpreisen profitieren – Welche Forstkonzerne für Anleger einen Blick wert sind
Die globale Nachfrage nach Holz steigt enorm an. Dadurch ergeben sich Chancen für Anleger.
Foto: action pressStockholm. Galt Holz noch bis vor einigen Jahren als relativ preiswertes Baumaterial, so sind die Preise in den vergangenen Monaten dramatisch gestiegen. Während der Preis für umgerechnet 2,36 Kubikmeter Holz vor einem Jahr noch bei rund 330 Dollar gelegen hatte, mussten im Sommer dieses Jahres zeitweise mehr als 1500 Dollar gezahlt werden.
Zuletzt sind die Preise allerdings wieder gesunken, liegen aber mit rund 500 Dollar immer noch klar über dem Vorjahresniveau. Es gibt mehrere Gründe für das hohe Preisniveau: Der wichtigste ist der Bauboom in China und in den USA. Beide Länder haben den weltweiten Holzmarkt nahezu leergekauft, was zu Lieferengpässen und hohen Preisen in anderen Regionen geführt hat. Sind Aktien großer Holzproduzenten also eine gute Anlagemöglichkeit?
Wer auf einen schnellen Kursanstieg spekuliert, sollte nach Meinung von Forstanalyst Hakan Samuelsson die Finger von Forstaktien lassen. Mittel- und langfristig kann sich seiner Meinung nach aber ein Einstieg lohnen. „Die Nachfrage nach Papier, Holzprodukten, Bio-Treibstoffen und umweltfreundlichen Forstnebenprodukten wird steigen“, schreibt er in einer aktuellen Analyse.