Cat-Bonds: Mit Katastrophenanleihen das Portfolio diversifizieren
Köln. Der Markt für Katastrophenanleihen, im Englischen „Cat Bonds“ abgekürzt, wächst: Das Volumen der ausstehenden Papiere stieg laut dem Datenanbieter Artemis im März dieses Jahres auf ein neues Rekordhoch von 52,5 Milliarden US-Dollar.
Die meisten Experten gehen davon aus, dass der Markt aufgrund der zunehmenden Bebauung der Küstenregionen und aufgrund des Klimawandels weiter wachsen wird. Denn die Katastrophenanleihen funktionieren wie eine Versicherungspolice auf Naturkatastrophen, mit der Rückversicherer extreme Risiken auslagern.
Daniel Grieger, Senior-Portfoliomanager bei Plenum Investments, erklärt: „Investoren stellen Kapital zur Verfügung, das im Ernstfall zur Schadensbewältigung genutzt wird.“ Das kann auch für Privatanleger eine interessante Diversifikationsmöglichkeit sein, glaubt Grieger.