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Börse AsienChina-Börsen nach Handelsdaten unter Druck

Handelsdaten aus China sind zwar besser ausgefallen als von Experten erwartet. Anlegerinnen und Anleger scheinen die Daten aber nicht zu beruhigen. 07.09.2023 - 08:33 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Asiatische Märkte starten schwach in den Tag.

Foto: Reuters

Peking, Tokio. Trotz besser als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten sind die Börsen in China am Donnerstag unter Druck geraten. Der Aktienmarkt in Shanghai gab 0,9 Prozent nach, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 1,2 Prozent.

Die chinesischen Ausfuhren sanken im August im Jahresvergleich um 8,8 Prozent, aber übertrafen damit dennoch die Erwartungen von Analysten, wie aus den Daten der Zollbehörde hervorgeht. Experten hatten mit einem Exportrückgang von 9,2 Prozent gerechnet. Die Daten sorgten für etwas Erleichterung, aber es bedürfe noch mehr konjunkturstützender Maßnahmen, um das Wachstum in China wieder anzukurbeln und das Vertrauen der Märkte zu stärken, erklärten die Analysten der UBS.

Zuletzt hatten die chinesischen Behörden vor allem für den kriselnden Immobiliensektor Hilfen auf den Weg gebracht. Nun hofften die Investoren auf weitere Maßnahmenpakete.

An der japanischen Börse kam am Donnerstag ebenfalls keine Kauflaune auf. Der Tokioter Nikkei-Index verlor 0,7 Prozent auf 33.019 Zähler, der breiter gefasste Topix lag 0,4 Prozent schwächer. Die weltweiten Konjunktur- und Zinssorgen bremsten die beiden Indizes, die in diesem Jahr bereits rund 27 Prozent zugelegt haben, Händlern zufolge aus.

Anleger rätseln derzeit, ob die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) in diesem Monat noch einmal an der Zinsschraube drehen. Viele Investoren fürchten, dass eine zu starke Straffung der Geldpolitik der Wirtschaft nachhaltig zusetzen könnten.

Zu den größten Verlierern in Tokio zählten die Aktien des Chiptestmaschinen-Herstellers Advantest, die 5,8 Prozent nachgaben.

rtr
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