Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen uneinheitlich – Ausverkauf bei Anleihen
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersFrankfurt. In den USA ist die Wall Street uneinheitlich in die Woche gestartet. Vor der mit Spannung erwarteten US-Notenbank-Konferenz in Jackson Hole blieb die Stimmung nervös.
Der Dow-Jones-Index gab anfängliche Kursgewinne am Montag wieder ab und notierte 0,1 Prozent schwächer bei 34.468 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 zog dagegen leicht um 0,7 Prozent auf 4398 Zähler an. Deutlich im Plus mit 1,5 Prozent beziehungsweise mit 13.497 Punkten schloss der technologielastige Nasdaq-Index den Handelstag ab.
Für Gegenwind sorgte ein Ausverkauf bei Anleihen, der die Rendite von zehnjährigen US-Bonds auf bis zu 4,35 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit fast 15 Jahren steigen ließ. Frische Anzeichen für eine robuste US-Wirtschaft schürten zuletzt die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen für einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau halten könnte.
Zunehmend rückte daher die US-Notenbank-Konferenz in Jackson Hole in den Fokus der Anleger, von der sich Investoren Signale für den weiteren geldpolitischen Kurs von US-Notenbankchef Jerome Powell erhoffen. „Die Leute machen sich langsam Sorgen über den Anleihen-Ausverkauf und freuen sich auf Powell und darauf, was er später in dieser Woche über die Spitzenzinsen sagt“, sagte Seema Shah, Chefstrategin bei Principal Global Investors.