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Nikkei, Topix und Co.Asien-Börsen schließen fester – Fed zerstreut Inflationssorgen

Die Anleger in Asien werten die Aussagen der US-Notenbank, die Wirtschaft weiter zu unterstützen, positiv. Die Investoren greifen wieder vorsichtig zu. 26.05.2021 - 09:33 Uhr Artikel anhören

Die Anleger in Asien zeigen sich wieder vorsichtig optimistisch.

Foto: dpa

Frankfurt/Tokio. Die asiatischen Börsen haben ihren Erholungskurs zur Wochenmitte fortgesetzt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 28.642 Punkte und entfernte sich damit weiter von seinem kürzlich markierten Vier-Monats-Tief. Der breiter gefasste Topix-Index trat weitgehend auf der Stelle. Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Plus.

Der Fed-Vizechef Richard Clarida dämpfte die anhaltenden Inflationssorgen der Anleger. Der Zeitpunkt für die Fed sei noch nicht gekommen, der Wirtschaft die Unterstützung zu entziehen, betonte er. Es gelte nun „umsichtig und angemessen“ weitere Daten zu sammeln, bevor eine Entscheidung in diese Richtung getroffen werde.

„Die Nachricht war nicht unbedingt neu, aber sie verstärkt den immer noch vorherrschenden Konsens, dass der Großteil des Teuerungsanstiegs im April auf vorübergehende Elemente zurückzuführen ist“, sagte Stefan Hofer, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter LGT in Hongkong. Die US-Verbraucherpreise waren im April stärker als erwartet gestiegen.

Viele Marktteilnehmer blieben allerdings trotzdem noch in Deckung und lehnten sich nicht allzuweit aus dem Fenster, sagte Stratege Takeo Kamai vom Broker CLSA. Anleger in Tokio griffen vor allem bei Technologie- und Internet-Firmen zu. Anteilsscheine von Z Holdings gewannen 3,4 Prozent, Panasonic kletterten um 3,6 Prozent. Dafür nahmen Investoren bei den Stahlherstellern Nippon Steel und Kobe Gewinne mit.

In China stiegen Aktien des chinesischen Stahl- und Stahlprodukthändlers Minmetals Development hingegen um 4,8 Prozent zu. Der Firma zufolge hat die chinesische Kartellbehörde die Untersuchungen bezüglich des Partnerschaftsunternehmens mit dem Alibaba-Konzern eingestellt.

rtr
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