Nikkei, Yen, Hang Seng: Aktienkurse in Japan fallen deutlich – Dollar unter Druck
Tokio. Die asiatischen Aktienmärkte folgen zum Handelsstart am Montag dem Abwärtstrend der Wall Street von Freitag. Bis zum Handelsschluss konnten sich nicht alle Indizes erholen.
- In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index zum Handelsschluss um 1,2 Prozent auf 40.301 Punkte nach.
- Der breiter gefasste Topix schloss 1,1 Prozent niedriger bei 2.916 Zählern.
- Die Börse Shanghai gewann 0,7 Prozent mit 3.583 Zählern.
- Der CSI-Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte leicht zu auf 4.070 Punkte.
Die Entwicklung in Japan ist global relevant, da die Börse in Tokio als der liquideste Markt in Asien am stärksten von globalen Großinvestoren geprägt wird. Hinzu kommt, dass Anleger in japanische Aktien besonders stark auf Kursbewegungen an Devisen- und Anleihemärkten reagieren – ein wichtiger Indikator für Anleger in anderen Exportmärkten wie Deutschland.
In diesem Fall schürten die US-Arbeitsmarktdaten die Sorge, dass die US-Konjunktur negativer auf die Zollpolitik von Präsident Donald Trump reagiert als bisher gedacht. Zum einen lag die Zahl der neuen Jobs für Juli unter den Erwartungen. Zum anderen revidierte das Arbeitsministerium die Angaben für Mai und Juni nach unten.