Nikkei, Yen, Hang Seng: Gespräche zwischen China und USA festigen Asiens Börsen
Singapur, Peking, Tokio. Gewinnmitnahmen haben die Kursgewinne an den asiatischen Börsen am Mittwoch begrenzt. In Tokio schloss der Nikkei-Index nach einer siebentägigen Gewinnserie fast unverändert bei 36.824 Punkten, der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent höher. In China gewann die Börse Shanghai 0,3 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,2 Prozent auf 3815 Punkte.
Für vorsichtigen Optimismus sorgten bevorstehende Verhandlungen im Handelsstreit zwischen China und den USA. US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer werden dieses Wochenende in Genf in der Schweiz den chinesischen Vizeministerpräsidenten He Lifeng treffen. „Man hat erwartet, dass es früher oder später zu Kontakten zwischen China und den USA in Handelsfragen kommen würde, aber ein Handelsabkommen ist noch nicht in Sicht“, sagte Yu Huiwu, Hedgefondsmanager bei Junze Fund Management Co.
Unterdessen kündigte der Gouverneur der chinesischen Zentralbank am Mittwoch eine Senkung des Leitzinses um zehn Basispunkte und eine Senkung der Mindestreserveanforderungen der Banken um 50 Basispunkte an, wodurch mehr Geld in das Bankensystem fließen soll. Gleichzeitig kündigte die Finanzaufsichtsbehörde ein erweitertes Programm an, um Versicherungsinvestitionen in den Aktienmarkt zu leiten, und versprach weitere Schritte zur Unterstützung der Immobilienmärkte, was von den Anlegern als Signal für ein gemeinsames Vorgehen der Behörden gewertet wurde.