Dax-Umfrage: Von Adidas bis Vonovia: So regeln die Dax-Konzerne die Arbeit während des Lockdowns
Im November dürften wieder deutlich mehr Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten.
Foto: dpaDüsseldorf. Die Lage ist ernst – das machte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den vergangenen Tagen mehrfach deutlich. In allen Bundesländern ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zuletzt stark gestiegen. Als Reaktion darauf einigte sich Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder auf neue Beschränkungen, die seit dieser Woche gelten.
Restaurants, Bars, Schwimmbäder oder Fitnessstudios mussten schließen. Auch an die Firmen des Landes erging ein eindringlicher Appell der Bundesregierung: „Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. Bund und Länder fordern die Unternehmen eindringlich auf, jetzt wieder angesichts der hohen Infektionszahlen, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit oder mobiles Arbeiten zu Hause zu ermöglichen.“
Das Handelsblatt hat alle Dax-Unternehmen in Deutschland befragt, wie sie mit der Aufforderung der Bundesregierung umgehen. Fast alle der 30 Firmen im Leitindex stellten Informationen bereit. Die Antworten in alphabetischer Reihenfolge:
Adidas
Seit Ausbruch der Pandemie gelten Sonderregelungen für die Mitarbeiter.
Foto: ReutersFür die Adidas-Mitarbeiter in Herzogenaurach galt bereits vor der Pandemie, dass 20 Prozent der Arbeitszeit außerhalb des Firmencampus gearbeitet werden können. Mit der Ansage der Bund-Länder-Runde hat der Sportartikelhersteller aus Franken die Zahl seiner Mitarbeiter, die vor Ort in der Zentrale arbeiten, nach eigenen Angaben „auf ein absolutes Minimum“ reduziert.