Frugalismus: Frugalist Florian Wagner verrät seine besten Tipps
„Frugalisten schränken sich nicht komplett ein, die haben auch heute schon Spaß – nur eben effizient.“
Foto: geldschnurrbart.deHamburg. Florian Wagner hatte es satt. Jeden Morgen früh aufstehen, ins Büro fahren, stundenlang in sinnlosen Meetings sitzen, zu viele Besprechungen, viel Zeitverschwendung. Auch die netten Kollegen und die 75.000 Euro Jahreseinkommen motivierten ihn nicht. „Zum Schluss fand ich es nicht mehr sinnvoll, was ich da den ganzen Tag machte“, erzählt er. Also kündigte er. Das war vor drei Jahren.
Wagner hatte damals bereits ein Depot im Wert von 140.000 Euro. Im Jahr 2021 war er 34 und stand bei 430.000 Euro. Mit 40 will er in Rente gehen. Profisparer wie Wagner heißen Frugalisten. Der Trend stammt aus den USA, das Ziel: finanzielle Freiheit. Doch wie kommt man dahin?
Florian Wagner erklärt Ihnen seine Finanzstrategie, Entscheidungen zu Gehalt und Karriere und Wege für passives Einkommen.
Frugalismus: 1. Tipp – Viel und diversifiziert Geld investieren
Ohne Sparen geht im Frugalisten-Leben nichts. Doch es braucht einen konkreten Plan. Bei Wagner sah dieser so aus: In gerade einmal vier Berufsjahren als Ingenieur bei einem Automobilzulieferer hat es Wagner geschafft, jedes Jahr im Schnitt 30.000 Euro zur Seite zu legen und zu investieren.