Hybrides Arbeiten: Checkliste für Mitarbeiter und Chefs: So gelingt der richtige Mix aus Homeoffice und Präsenz
Wissensarbeiter schätzen die Flexibilität des Arbeitsortes: Arbeitgeber punkten, wenn sie nach der Pandemie einen professionellen Mix aus Firmenbüro und Homeoffice ermöglichen.
Foto: imago images/PanthermediaDüsseldorf. Die Coronakrise erweist sich als Beschleuniger für mobiles Arbeiten. Die Erfahrungen mit Homeoffice haben viele Führungskräfte überzeugt, die zuvor skeptisch waren, wenn es um die Arbeit fern der Firmenzentrale ging.
Doch eine aktuelle Umfrage unter 1200 Mitgliedern des Karrierenetzwerkes Xing zeigt, dass offenbar viele Wissensarbeiter zurück ins klassische Büro möchten – zumindest zeitweise: Rund 70 Prozent der Befragten geben an, dass der persönliche Kontakt wichtig zur eigenen Motivation und für die Unternehmenskultur sei. Genau daran mangele es aber momentan, beklagt mit 46 Prozent knapp die Hälfte. Xing-Chefin Sabrina Zeplin sagt: „Die Befragten vermissen gemeinsame Aktivitäten, erfahren weniger Wertschätzung und fühlen sich gestresst.“
Und so läuft es nach der Pandemie wohl in vielen Unternehmen auf ein Hybrid-Modell hinaus: einen Mix aus regelmäßigem Bürobesuch und der Möglichkeit, Aufgaben von zu Hause aus zu erledigen. „Um nach der Pandemie professionell hybrid zu arbeiten, sollten Arbeitgeber schon jetzt die Weichen stellen“, rät Expertin Teresa Hertwig. Sie berät Unternehmen beim Wechsel ins Homeoffice und hat die wichtigsten Knackpunkte und Tipps für hybrides Arbeiten zusammengestellt.