Remote-Work-Selbsttest: Macht Sie das Homeoffice krank? Diese wissenschaftliche Checkliste gibt Antworten
Auch zwei Jahre nach dem Umzug ins Homeoffice wegen Corona bemängeln zwei von drei Mitarbeitenden noch, dass ihr Chef zu wenig dafür tut, dass sie zuhause einen ordentlichen Arbeitsplatz haben.
Foto: obsDüsseldorf. Viele Beschäftigte mussten ihren Heimarbeitsplatz in der ersten Pandemie-Welle spontan und oft provisorisch einrichten. Doch auch zwei Jahre später bemängeln zwei von drei Mitarbeitenden noch, dass ihr Arbeitgeber zu wenig dafür tut, dass sie zu Hause einen ordentlichen Arbeitsplatz haben.
Das zeigt der „Home-Office-Check“, den das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Bauphysik zusammen mit dem Dienstleister Home Office Total entwickelt hat. Wer auf Distanz arbeitet, kann damit prüfen, wie sicher und ergonomisch die eigene Arbeitssituation fern der Firmenzentrale ist.
Nur ein Drittel der derzeit rund 400 Befragten sagt, der Arbeitgeber sei bemüht, „die Zufriedenheit im Homeoffice zu verbessern“. Der Fragebogen klopft die wichtigsten Punkte zu den Bereichen Arbeitsumgebung, Atmosphäre und Ausstattung ab.
Für jede Frage vergibt das Checklisten-System Punkte, insgesamt können 100 erzielt werden. Ab 90 Punkten ist das Homeoffice auch bei dauerhafter Nutzung sicher und auch gesundheitlich unbedenklich.
Hier sind einige Beispielfragen zu Ausstattung, Atmosphäre und Arbeitsumgebung, die auf der Checkliste idealerweise mit „trifft zu“ abgehakt werden sollten.