Softwareentwickler: Seit sechs Jahren Homeoffice: Das lässt sich von Remote-Pionier Gitlab lernen
In der sich wandelnden Arbeitswelt verändert sich auch die Art und Weise der Gehaltsverhandlung.
Foto: action pressDüsseldorf. Erfolgreich zusammenarbeiten, obwohl alle Mitarbeiter ins Homeoffice abwandern? Sich als Team fühlen, obwohl jeder nur dann arbeitet, wenn es ihm am besten passt? Wie das gehen soll, fragen sich gerade viele Chefs. Gut, wenn man da von erfolgreichen Remote-Pionieren lernen kann. Zu ihnen gehört Gitlab. Die kalifornische Softwareentwicklerfirma mit Kunden wie Siemens oder der Investmentbank Goldman Sachs kennt seit sechs Jahren nichts anderes als Zusammenarbeit auf Distanz.
Ob zu Hause, im Mietbüro in der City oder auf einer Reise um die Welt, die knapp 1400 Gitlab-Mitarbeiter können dort leben und arbeiten, wo sie sich am wohlsten fühlen. Von dieser Freiheit profitiert auch Marketingmanager Antonio Mimmo. Seit drei Jahren arbeitet der Deutsche vom slowakischen Bratislava aus, wo er zuvor für Computerhersteller Dell tätig war.
Der 46-Jährige kennt also die klassische wie auch die neue Form des Arbeitens. Sein Fazit: „Vorgesetzte müssen über den Wandel zum Homeoffice gar nicht so sehr erschrocken sein. So groß ist die Umstellung letztlich nicht.“