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Premium Kommentar Wir verstehen unser eigenes Geldsystem nicht

Mental leben wir immer noch weitgehend im Goldzeitalter – das zeigt sich an vielen Stellen. Das führt zu zahlreichen Missverständnissen.
11.12.2020 - 11:13 Uhr
Gold fasziniert immer noch. Quelle: dpa
Gedenkmünze für David Bowie

Gold fasziniert immer noch.

(Foto: dpa)

Mehr als 2000 Jahre lang hat die Menschheit vor allem Gold und Silber als Währungen benutzt. Zwar wurden die Metalle in Münzen unterschiedlicher Qualität gegossen, aber letztlich blieb das Metall die eigentliche Währung.

Heute leben wir in der Fiat-Welt. „Fiat lux“ heißt in der Bibel: „Es werde Licht.“ Genauso entsteht heute Geld. Die Regierungen sagen zusammen mit ihren Notenbanken: „Es werde Geld.“ Und es wird Geld, zurzeit in riesigen Volumina zur Corona-Bekämpfung.

Diese Art von Geld hatte vor mehr als 200 Jahren der Philosoph Johann Gottlob Fichte bereits als „Landesgeld“ konzipiert. Durchgesetzt hat es sich erst seit rund einem halben Jahrhundert.

Aber haben wir uns mental auf die Fiat-Welt eingestellt? Da sind Zweifel angebracht. Die heute gebräuchlichen Währungen stoßen immer noch auf grundsätzliche Bedenken. Daraus leitet sich die Vorliebe für Gold ab.

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