Toyota RAV4 im Test: Das meistverkaufte SUV der Welt – wieso eigentlich?
Düsseldorf. Würde Sie jemand fragen, welches das meistverkaufte SUV der Welt ist: Würden Sie auf den Toyota RAV4 kommen? Dabei gilt der städtetaugliche Geländewagen aus Japan als einer der Prototypen der SUV-Klasse, verkauft sich seit Jahrzehnten millionenfach. Nur nicht im SUV-Land Deutschland.
Hier ist der RAV4 eine Randerscheinung. 499 Fahrzeuge des Typs wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im November 2024 zugelassen, auf Jahressicht waren es bis dahin 5482 Stück. Die Bestseller von VW, T-Roc und Tiguan kommen auf die zehnfachen Absatzzahlen. Vielleicht auch, weil es den Toyota in Deutschland nur noch als Hybrid gibt, vor allem als den getesteten Plug-in (PHEV).
Während der RAV4 in Deutschland eine Seltenheit ist, gehört er in der Weltmetropole New York zum Straßenbild. Das ist so auffällig, dass sich im Diskussionsforum Reddit ganze Threads mit der Frage nach dem Warum beschäftigen. Aber in den USA ist der RAV4 auch in Zivil praktisch an jeder Ecke anzutreffen.
Die Mission beim Handelsblatt-Test des Toyota RAV4 ist klar: Herausfinden, was den Wagen so erfolgreich macht. Auf die harte Tour finde ich auf jeden Fall am Ende heraus, dass der RAV4 in Deutschland immerhin bei den beliebtesten Zielen von Autodieben unter den Top Ten liegt. Und dabei macht sich auch ein beim technischen Facelift 2023 des SUV eingespieltes Feature der Toyota-App bezahlt.