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BahnmesseWissing warnt vor Rückschritten beim Klimaschutz im Bahnverkehr

Steigende Stromkosten belasten Güterverkehrsunternehmen. Der Verkehrsminister warnte vor einem Rückgriff auf dieselgetriebene Lokomotiven. 20.09.2022 - 12:09 Uhr Artikel anhören

Wissing schlägt vor eine verlässliche Infrastruktur ins Grundgesetz aufzunehmen.

Foto: dpa

Berlin. Die hohen Energiekosten bremsen aus Sicht von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Klimaschutz im Bahnverkehr. Manche Güterbahnen berichten von um 1000 Prozent gestiegenen Stromkosten und überlegten nun, wieder Dieselloks fahren zu lassen, sagte Wissing am Dienstag bei der Eröffnung der Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin. „Diese Entwicklung ist höchst bedenklich. Sie würde uns um Jahre zurückwerfen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Schiene.“

Bis Freitag präsentieren auf der Innotrans mehr als 2800 Aussteller aus 56 Ländern dem Fachpublikum Züge, Schienensysteme, Zubehör und Dienstleistungen. Besonders im Blickpunkt stehen alternative Antriebsarten etwa mit Wasserstoff oder Batterien und digitale Lösungen für mehr Bahnverkehr.

Wissing sprach sich erneut dafür aus, eine verlässliche Infrastruktur als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen. „Die Infrastruktur zu vernachlässigen, kann verheerende Folgen haben“, erklärte Wissing. „Schwächen in der Infrastruktur sind Sicherheitslücken für die Bevölkerung.“

dpa
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