Bundesparteitag: Vier Grafiken: So tief ist die Krise der FDP tatsächlich
Düsseldorf. Die FDP ist in der Krise, sorgt für Streit in der Ampelkoalition, kämpft als Partei ums Überleben. Am Wochenende kommen in Berlin 662 Delegierte zum jährlichen Bundesparteitag zusammen – ermutigende Reden dürften auf der Tagesordnung stehen. Für Aufmerksamkeit sollte auch ein Zwölf-Punkte-Papier in dieser Woche sorgen. Darin hat die FDP eine Wirtschaftswende für Deutschland gefordert. Doch angesichts der aktuellen Lage der Liberalen, wirkte das Papier auf viele Beobachter nur wie ein verzweifelter Versuch, in der Wählergunst zu steigen.
Derzeit steht die FDP auf dem niedrigsten Niveau seit 2016. Und das in einem Jahr, das richtungsweisend für die Bundestagswahl im kommenden Jahr sein dürfte. Schon im Juni steht die Europawahl an, im September wird gleich in drei ostdeutschen Ländern gewählt.
Wie tief die Krise der FDP wirklich ist, verdeutlichen die folgenden Grafiken und Erläuterungen. Immerhin in einem Bereich können sich die Liberalen Hoffnung machen.