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Fachkräftemangel in DeutschlandDie Millionen-Lücke

Laut einer neuen DIW-Studie wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland künftig dramatisch sinken. Im schlimmsten Fall fehlen im Jahr 2040 fast zehn Millionen Arbeitskräfte. Der einzige Ausweg: mehr Zuwanderung.Martin Greive 30.08.2017 - 18:21 Uhr Artikel anhören

Fachkräfte werden in Deutschland zur raren Spezies.

Foto: mauritius images

Berlin. Donnerstag wird ein guter Tag für Bundeskanzlerin Angela Merkel werden. Um 10 Uhr gibt die Bundesagentur für Arbeit das letzte Mal vor der Bundestagswahl die Arbeitslosenzahlen bekannt. Auch wenn die Quote saisonbedingt leicht ansteigen könnte, werden die neuen Daten auf Merkels Wahlkampfkonto einzahlen. Die Zahl der Jobsuchenden liegt mit 2,5 Millionen auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die Beschäftigung hat mit über 44 Millionen ein Allzeithoch erreicht. Der deutsche Arbeitsmarkt steht glänzend da.

Doch den Rekorden droht ein jähes Ende. Denn Deutschland gehen die Beschäftigten aus. Bis zum Jahr 2040 könnte die Zahl der Erwerbstätigen um sieben Millionen, im Extremfall sogar um bis zu 9,5 Millionen Personen einbrechen – wenn Deutschland nicht mehr ausländische Arbeitskräfte ins Land holt. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die dem Handelsblatt vorab vorliegt. „Deutschland wird künftig mehr oder minder stark auf Zuwanderung angewiesen sein“, sagt DIW-Forscher Karl Brenke.

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