Gigafactory: Tesla erhält finale Genehmigung für Werk in Grünheide
Das von Tesla zur Verfügung gestellte Handout zeigt eine grafische Darstellung der Tesla Gigafactory Berlin in Grünheide.
Foto: dpaBerlin. Gut zwei Jahre nach Baubeginn ist das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren für die Elektroautofabrik des US-Konzerns Tesla in Grünheide bei Berlin abgeschlossen. Das Potsdamer Landesamt für Umwelt (LfU) erteilt der neuen „Gigafactory“ die finale Genehmigung.
Nach Informationen des Handelsblatts will Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an diesem Freitag in Potsdam auf einer Pressekonferenz zu Einzelheiten des Genehmigungsbescheids Stellung nehmen. Die Staatskanzlei hat den Termin bestätigt.
An der Pressekonferenz sollen demnach die zuständigen Fachminister Jörg Steinbach (Wirtschaft, SPD) und Axel Vogel (Umwelt, Grüne), dem mit dem LfU die Genehmigungsbehörde untersteht, teilnehmen. Außerdem mit dabei: der im LfU zuständige Abteilungsleiter Ulrich Stock, der erste Beigeordnete des Landkreises Oder-Spree, Sascha Gehm, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Grünheide, Arne Christiani.
Der Bescheid bedeutet nicht, dass Tesla dann sofort mit der Autoproduktion beginnen kann. Bis zum Betriebsbeginn dauert es noch mindestens zwei Wochen, was in Brandenburg laut geltender Rechtslage üblich ist. Aus dem Landesumweltministerium hieß es dazu zuletzt, Tesla müsse vor Inbetriebnahme der Anlage noch weitere Voraussetzungen erfüllen und Nachweise erbringen. Dies geschieht demnach im Rahmen einer Abnahmeprüfung.