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KlimaschutzNeues Sofortprogramm: Diese Heizungsart fliegt ab 2024 raus

Ohne Wärmewende verfehlt Deutschland seine Klimaziele. Vor allem im Gebäudesektor ist der Rückstand groß. Neue Pläne von Wirtschafts- und Bauministerium sollen das ändern.Silke Kersting 13.07.2022 - 13:44 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Noch immer sind zahlreiche Häuser und Wohnungen in Deutschland in Sachen Energiesparen nicht auf dem neuesten Stand.

Foto: dpa

Berlin. Der Gebäudesektor ist einer der großen CO2-Emittenten in Deutschland. Allein die Beheizung von Gebäuden sowie die Bereitstellung von Warmwasser sind für rund 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen hierzulande verantwortlich. Damit ist klar: Ohne Wärmewende wird Deutschland nicht treibhausgasneutral.

Der Sektor steht darum unter verschärfter Beobachtung, zumal die Klimaziele zweimal in Folge – 2020 und 2021 – gerissen wurden. Das deutsche Klimaschutzgesetz schreibt für jeden klimaschutzrelevanten Sektor jährliche Emissionsobergrenzen fest. Werden diese Obergrenzen nicht erfüllt, müssen die zuständigen Ressorts Sofortprogramme erarbeiten, um den Rückstand aufzuholen.

Wirtschafts- und Bauministerium haben darum an diesem Mittwoch einen Maßnahmenkatalog für den Gebäudesektor vorgelegt – mit einem Mix aus ordnungsrechtlichen Vorgaben, Förderprogrammen, einer Qualifikationsoffensive für den Einbau von Wärmepumpen und serieller Sanierung.

„Klassenziel verfehlt“, so umschrieb Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) die Lage. Die Aufgabe sei größer, als nur den Rückstand eines Jahres aufzuholen. Bis 2045 solle der Sektor treibhausgasneutral sein.

Schnelle Abhilfe ist jedoch nicht zu erwarten, zumal wesentliche Details zu den Maßnahmen noch offen sind. Die von Robert Habeck (Grüne) und Geywitz geführten Häuser erwarten denn auch, dass „die zulässigen Jahresemissionsmengen in den Jahren 2022 bis 2026 voraussichtlich zunächst nicht eingehalten“ werden, heißt es in dem 14-seitigen Papier, das dem Handelsblatt vorliegt.

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