Öffnungspläne: Zurück in die Normalität: So planen die Länder das Ende der Corona-Beschränkungen
Bilder von vollen Kneipen wirken wie aus fast vergessen Zeiten. Doch die Länder legen erste Öffnungsstrategien für die Zeit nach den harten Beschränkungen vor.
Foto: dpaBerlin. Mehrfach haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder bei ihren Corona-Runden schon eine Öffnungsperspektive für Bürger und Unternehmen in Aussicht gestellt oder diese eingefordert. Auch die Wirtschaft drängt auf Lockerungen. Vor den erneuten Gesprächen am Mittwoch hatten mehrere Bundesländer und die Wirtschaftsminister der Länder schon eigene Perspektivpläne entworfen.
Was davon am Ende realisiert werden kann, hängt aber vom Ergebnis des Bund-Länder-Treffens ab.
Schleswig-Holstein
Das Küstenland, wo die Corona-Fallzahlen schon seit Wochen deutlich unter denen in Bayern oder im Osten der Republik liegen, hatte am 26. Januar als erstes Bundesland einen Öffnungsplan für die Zeit nach dem ursprünglich angepeilten Ende des Lockdowns am 14. Februar vorgelegt.
Wie Niedersachsen, das eine Woche später folgte, knüpft die Kieler Landesregierung das Ausmaß der Lockerungen an verschiedene Schwellenwerte bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Sie gibt die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an. Im Bundesdurchschnitt lag dieser Wert am Mittwoch bei 68, in Schleswig-Holstein bei 60,4.