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SchuldenbremseFinanzpaket von Union und SPD könnte Inflation anheizen

Der Berliner Schuldenplan könnte zu höheren Verbraucherpreisen führen, zeigt eine Studie des IW. Union und SPD müssten jetzt gegensteuern, fordern Ökonomen – und machen Vorschläge.Martin Greive, Jan Hildebrand 22.03.2025 - 08:57 Uhr Artikel anhören
Eine Frau hält ein Portemonnaie über einer Einkaufskiste mit Lebensmitteln: Das Schuldenpaket von Union und SPD könnte die Inflation anheizen, sagen Ökonomen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Berlin. Mit ihrem am Freitag vom Bundesrat beschlossenen billionenschweren Finanzpaket soll in Deutschland vieles besser werden, versprechen Union und SPD. Die designierte Regierungskoalition werde den berechtigten Anspruch der Bürger auf einen handlungsfähigen Staat einlösen, sagte etwa der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz. Von einer Entlastung für die Bürger sprach SPD-Chef Lars Klingbeil, weil künftig vieles im Land besser werde.

Doch der Schuldenplan könnte laut einer Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auch zur Belastung für die Bürger werden – wenn notwendige Reformen ausbleiben. Ohne Reformen „besteht das Risiko, dass die zusätzlichen Schulden einen Inflationsdruck erzeugen, in der Folge die Zinsen steigen und die erhofften Wachstumsimpulse verpuffen“, heißt es in der IW-Analyse, die dem Handelsblatt vorliegt.

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