Außenhandel: Merics-Studie zu China: „Latent instabil und krisengefährdet“
Noch sehen die Experten keinen Grund den Handel mit China einzustellen.
Foto: IMAGO/XinhuaBerlin. Gerade mal ein paar Monate ist es her, dass sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping seine überragende Stellung als Chef der Kommunistischen Partei und kurze Zeit später als Staatschef des 1,4-Milliarden-Einwohner-Landes für weitere Jahre sicherte. Kein anderer chinesischer Führer hat je so viel Machtfülle auf sich vereint wie der heute 70-Jährige – und er hat China von Grund auf verändert.
In einer 92-seitigen Studie haben Forscherinnen und Forscher des Berliner China-Thinktanks Merics und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) untersucht, wie China sich in der dritten Amtszeit von Xi Jinping weiterentwickeln wird – und wie sich Unternehmen und Politik darauf vorbereiten können. Die Analyse liegt dem Handelsblatt exklusiv vorab vor.
„Wenn sich China verändert, muss sich auch unser Umgang mit China verändern“ – unter dem Credo, das Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgegeben hat, stehen auch die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen, die am Dienstag in Berlin stattfinden. Zu dem Termin kommen mehrere Minister und der chinesische Regierungschef Li Qiang in die deutsche Hauptstadt.