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Carly FiorinaDie Ex-Managerin gegen Hillary

Noch bevor Carly Fiorina offiziell ihre Ambitionen auf das US-Präsidentenamt heute verkünden will, teilt sie kräftig gegen Hillary Clinton aus. Doch die vermeintliche Stärke der Ex-HP-Chefin könnte ihre Schwäche werden.Axel Postinett 04.05.2015 - 10:15 Uhr Artikel anhören

Bis 2005 leitete sie den IT-Riesen Hewlett-Packard.

Foto: ap

San Francisco. Einmal hätte sie Hillary Clinton beinahe schon zu Fall gebracht: Ende Februar geißelte Carly Fiorina in einer Rede in Washington die Praxis der Clinton-Stiftung, Spendengelder von Staaten anzunehmen, die Frauen einfachste Menschenrechte verweigern. Die daraufhin losgetretene Diskussion brachte Clintons mühsam aufgebautes Bild der Verteidigerin der Frauen in aller Welt schwer ins Wanken. Diesen Pfeiler ihrer Wahlstrategie saniert die demokratische Kandidatin immer noch.

Fiorina ist scharfzüngig, geht keiner Konfrontation aus dem Weg und ist der komplette Gegenentwurf zur ehemaligen Außenministerin und First Lady Hillary Clinton. Die 60-jährige Fiorina, geboren als Cara Carleton Sneed in Austin (Texas) war Managerin und wurde dann erst Politikerin. Die Republikanerin verachtet liberale Klimajammerer, findet Obamacare nicht gut und Netz-Neutralität schon gar nicht. Am heutigen Montag will sie ihre Ambitionen auf das amerinaiche Präsidentenamt offiziell machen. Dass sie es tut, daran gibt es keinen Zweifel mehr. Auf Twitter wirbt sie bereits für ihre Kandidatur.

Der Fahrplan bis zur Präsidentschaftswahl
Mit der erwarteten Bewerbung von Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten nimmt der Wahlkampf 2016 in den USA weiter Form an. Bei den Republikanern hat unter anderem bereits der frühere Gouverneur des Bundesstaates Florida, Jeb Bush, sein Interesse bekundet. Der Weg zu den Wahlen im November 2016 ist aber noch lang. Informationen AFP
Bei Demokraten und Republikaner nimmt das Rennen um das Weiße Haus in diesem Jahr Fahrt auf. Im Ringen um die Kandidatur ihrer Partei sammeln die Bewerber Spenden, reisen zu Kundgebungen quer durch das Land und werden sich in ersten parteiinternen TV-Debatten messen. Die Präsidentschaftsanwärter konzentrieren sich zu diesem Zeitpunkt vor allem darauf, die Basis der eigenen Partei von sich zu überzeugen.
Anfang 2016 beginnen die Vorwahlen, traditionell im ländlich geprägten Bundesstaat Iowa im Mittleren Westen. Nach und nach stellen sich die republikanischen und demokratischen Bewerber in allen 50 Bundesstaaten dem Votum der Wähler, um die Kandidatur ihrer Partei zu gewinnen. Bei manchen Vorwahlen dürfen nur registrierte Parteimitglieder teilnehmen, andere sind offen für alle Wahlberechtigten. Die Abstimmungen ziehen sich bis in den Frühsommer, meist stehen die Mehrheitsverhältnisse aber schon vorher fest. Favoriten kristallisieren sich oft nach dem sogenannten Super-Dienstag heraus, bei dem eine Reihe von Bundesstaaten gleichzeitig abstimmen.
Abschluss des Vorwahlprozesses sind die sogenannten Conventions, bei denen Delegierte aus allen Bundesstaaten den Kandidaten ihrer Partei auf den Schild heben. Die Zahl der Vertreter, die jeder Staat entsenden darf, wird durch eine komplizierte Formel festgelegt und hängt vor allem von seiner Bevölkerungsstärke ab. Die meisten Delegierten sind an die Vorwahlergebnisse aus ihrem Heimatstaat gebunden. Die Republikaner halten ihre Convention Mitte Juli 2016 in Cleveland im Bundesstaat Ohio ab. Der Nominierungsparteitag der Demokraten findet eine Woche später in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania statt.
Im Herbst 2016 liegen die entscheidenden Wochen des Wahlkampfes. Fast täglich erscheinen neue Umfrageergebnisse, mit denen Republikaner und Demokraten ihre Chancen abschätzen können. In Fernsehduellen debattieren die Kandidaten innen- und außenpolitische Themen, während die Bevölkerung in besonders umkämpften Bundesstaaten wie Florida oder Ohio mit Wahlwerbespots überschwemmt wird. Beide Parteien sind auf der Hut vor einer "October Surprise" - ein unerwartetes Ereignis im Oktober, das dem Präsidentschaftsrennen eine neue Dynamik geben könnte.
Im Herbst 2016 liegen die entscheidenden Wochen des Wahlkampfes. Fast täglich erscheinen neue Umfrageergebnisse, mit denen Republikaner und Demokraten ihre Chancen abschätzen können. In Fernsehduellen debattieren die Kandidaten innen- und außenpolitische Themen, während die Bevölkerung in besonders umkämpften Bundesstaaten wie Florida oder Ohio mit Wahlwerbespots überschwemmt wird. Beide Parteien sind auf der Hut vor einer "October Surprise" - ein unerwartetes Ereignis im Oktober, das dem Präsidentschaftsrennen eine neue Dynamik geben könnte.

Der Dodd-Frank-Act, der dem Casino an der Wall Street nach der Wirtschaftskrise strengere Regeln auferlegte, sorgt ihrer Meinung nach nur dafür, dass die Großen größer werden und die Kleinen verschwinden. Die Dürre-Krise in Kalifornien führt sie auf falsche Weichenstellungen liberaler Politik zurück. Wichtige Staudamm-Projekte wären etwa aus falsch verstandenem Umweltschutz nicht realisiert worden.

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