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Corona-Hilfe EU-Kommission erwägt angeblich Kaufprämie für saubere Autos

Aus der Autobranche mehren sich die Rufe nach staatlicher Hilfe. Nun liegt einem Medienbericht zufolge ein bis zu 100 Milliarden Euro schweres Paket auf dem Tisch.
20.05.2020 - 08:02 Uhr 9 Kommentare
Die mögliche Ausgestaltung der Hilfen könnte milliardenschwer sein. Quelle: dpa
Autoproduktion Köln

Die mögliche Ausgestaltung der Hilfen könnte milliardenschwer sein.

(Foto: dpa)

Berlin Die EU-Kommission erwägt einer Zeitung zufolge die Auflage eines bis zu 100 Milliarden Euro schweren Konjunktur- und Klimaschutzpakets für den Mobilitätssektor. Zu den Vorschlägen gehöre eine Kaufprämie für saubere Autos, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ vorab unter Berufung auf einen Entwurf.

Derartige Prämien könnten in den kommenden zwei Jahren mit bis zu 20 Milliarden Euro finanziert werden. Zum Paket sollen 40 bis 60 Milliarden Euro gehören, um Investitionen in neue Antriebstechnologien zu beschleunigen. Zudem wolle die Kommission ihre Förderprogramme für die Elektromobilität verdoppeln. Auch die Bahn soll dem Blatt zufolge unterstützt werden: Die Kommission erwäge Hilfen von 40 Milliarden Euro.

In Deutschland erwarten Autohersteller Kaufprämien, um die Schäden durch die Coronakrise abzufedern. Die Bundesregierung will bis Anfang Juni über die Ausgestaltung von Kaufanreizen für Autos entscheiden.

Mehr: Anfang Juni will die Bundesregierung ihr Konjunkturpaket vorlegen. In der Wirtschaft kursieren Vorschläge, wie der Aufschwung nach Corona gelingen kann.

  • rtr
  • dpa
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9 Kommentare zu "Corona-Hilfe: EU-Kommission erwägt angeblich Kaufprämie für saubere Autos"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sehr geehrter Herr Metz,
    ich kann Ihre Argumente nachvollziehen, dann dafür wir uns aber auf der anderen Seite auch ncht darüber aufregen, dass die deutsche Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze und letztendlich unser Wohlstand den "Bach runter gehen".
    Ich kann mir auch keinen neuen Mercedes kaufen, aber ich möchte etwas für den Wirtschaftsstandort Deutschland tun, und so kaufe ich mir eben junge Gebrauchte von Mercedes und keinen neuen Toyota oder Kia...
    Ich denke und schreibe hier, wo ein Wille ist (eben auch eine vernünftige Weitsicht für den deutschen Standort und unseren Wohlstand) sollte auch ein weg sein. Ach ja und ich habe eine Loewe Ferneseher gekauft und noch einen zweiten für unser Gästezimmer, zum Zeitpunkt der Anmeldung der Insolvenz....Einfach mal darüber nachdenken! Ihr Verhalten ist menschlich, ja sogar mirko-ökonomisch (betriebswirtschaftlich noch nachvollziehbar), aber leider marko-ökonomisch für den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Wohlstand leider nur sehr schädlich....Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den morgigen Feiertag dazu einmal nutzen würden, und über meine Argumentationskette nachdenken. Vielen Dank!

  • Sehr geehrter Herr Metz,
    ich kann Ihre Argumente nachvollziehen, dann dafür wir uns aber auf der anderen Seite auch ncht darüber aufregen, dass die deutsche Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze und letztendlich unser Wohlstand den "Bach runter gehen".
    Ich kann mir auch keinen neuen Mercedes kaufen, aber ich möchte etwas für den Wirtschaftsstandort Deutschland tun, und so kaufe ich mir eben junge Gebrauchte von Mercedes und keinen neuen Toyota oder Kia...
    Ich denke und schreibe hier, wo ein Wille ist (eben auch eine vernünftige Weitsicht für den deutschen Standort und unseren Wohlstand) sollte auch ein weg sein. Ach ja und ich habe eine Loewe Ferneseher gekauft und noch einen zweiten für unser Gästezimmer, zum Zeitpunkt der Anmeldung der Insolvenz....Einfach mal darüber nachdenken! Ihr Verhalten ist menschlich, ja sogar mirko-ökonomisch (betriebswirtschaftlich noch nachvollziehbar), aber leider marko-ökonomisch für den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Wohlstand leider nur sehr schädlich....Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den morgigen Feiertag dazu einmal nutzen würden, und über meine Argumentationskette nachdenken. Vielen Dank!

  • "Warum müssen wir dies immer nur schlecht reden und ja noch schlimmer auch noch zerstören?? "

    "Wir" sind die Grünen vor Corona, und "wir" sind Merkel, Spahn, Drosten usw. durch Corona.

    Dann bedeutet Marktwirtschaft (und keine sozialistische Planwirtschaft) u.a. auch, dass jeder Mensch Preise und Leistung vergleichen und sich ein individuelles Urteil darüber bilden kann. Dann muss jeder Mensch u.a. auch prüfen, ob seine individuellen Vermögensverhältnisse den Kauf des von ihm mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis eingeschätzten Konsumgutes überhaupt zulassen - und evtl. muss er seine Auswahl anpassen.
    Ich würde mir etwa liebend gerne als Auto dieses Hass-Objekt der Grünen zulegen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ram_1500_Genf_2018.jpg
    Einen RAM V8 mit 5,7 l Hubraum und schlappen 400PS. Der RAMmt auch einen Grizzly und nicht nur einen Elch weg und braucht daher ESP eigentlich gar nicht. Meine Vermögensverhältnisse lassen das aber nun einmal leider nicht zu.
    So fahre ich keinen RAM, aber auch keine deutsche Karre, sondern einen Toyota, weil der das damals für mich beste Preis-Leistungsverhältnis hatte. (Natürlich wird es trotzdem auch Individuen geben, die sich ein teureres Auto kaufen, als sie es sich eigentlich leisten können - in Deutschland womöglich sogar ziemlich viele; diese Individuen wirtschaften dann eben schlecht und erfahren die Konsequnzen).
    Ebenso habe ich kein Loewe-TV, sondern einen Toshiba, und kein Leica-, sondern ein Panasonic-Fotoapparat, weil die eben unter Berücksichtigung meiner Vermögensverhältnisse für mich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hatten.

  • Sehr geehrte Damen und Herren, an dieser Stelle muss kritisch bemerkt werden, dass das hier viel zitierte und gelobte eAuto aktuell auch nicht umweltfreundlicher als ein neuer guter deutscher Diesel ist! (Hierzu hat Herr Prof. Sinn schon viel geschrieben, darauf möchte ich hier verweisen).
    Ich finde es immer sehr erschreckend, wie wir Deutsche es schaffen auf unsere eigene Industrie einzuschlagen und diese schlecht zu reden. Bekommen wir so etwas eigentlich in der Schule schon anerzogen? Wenn wir mehr loewe Fernseher gekauft hätten, dann wäre diese Firma jetzt aktuell nicht in der Insolvenz, wenn wir mehr deutsche Autos kaufen würden, dann würde diese gesamte Branche nicht schwächeln, wenn wir mehr Leica Fotoapparate kaufen würde, dann würden wir auch der deutschen Optikindustrie einen richtigen Schub verpassen (nur um mal ein paar Bespiele nennen zu dürfen). Unseren Wohlstand, unser Gesundheitssystem (um uns aktuell fast die ganze Welt beneided), unsere Bildung sowie unseren nachhalitigen Kosum können wir uns nur auf Grund unserer weltweit einzigartigen Industrien leisten! Warum müssen wir dies immer nur schlecht reden und ja noch schlimmer auch noch zerstören?? Ich wünsche uns allen einen nachdenklichen Feiertag.

  • Das Geld könnte man doch den Gebietskörperschaften, also dem Staat, zukommen lassen. Bund, Länder, Städte und Gemeinden habe einen alten Fuhrpark. Warum nicht einen neuen Fuhrpark für den Staat bestellen? Das Programm könnte auf die ganze Euro-Zone ausgedehnt werden. Die EZB schafft die finanziellen Mittel durch Kauf von Staatsanleihen. Die Staaten bestellen bei den Auto-Schmieden. Warum Steuergeld an privat verschenken? Die öffentliche Hand benötigt, wegen der schnellen Einsatzfähigkeit, noch in einer letzten Investitions-Runde die Verbrenner, Benzin, Diesel, Gas.

  • Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.
    Die EU Kommision ist Pleite und muss froh sein wenn sie die Laufenden Ausgaben nach dem Austritt von Uk schultern kann.
    Nein anderherum wird ein Schuh daraus, hier soll wohl auf nationaler Ebene eine Rampe gebaut werden damit die Abwrackprämie anfang Juni zum fliegen kommt.
    Wehret den Anfängen, die Autoindustrei ist fett genug das selbst zu schultern.
    Uns letztendlich darf man nie vergessen, der Topf aus dem sie sich bedienen wollen ist Steuergeld , entrichtet von uns allen,für ALLE, nicht für einen kleinen verwöhnten Klüngel.

  • Erst setzen die einheimischen Hersteller viel zu lange auf die falschen Pferde und greifen teilweise auch noch zu Betrugsmethoden. Jetzt soll der Steuerzahler (also teils die gleichen Leute, die schon geschädigt worden sind!) der Industrie die Entwicklung von Technologien bezahlen, die andere schon seit langem entwickeln - und serienreif anbieten! Das kann doch nicht sein. Wenn die einheimische Autoindustrie untergeht, dann aufgrund von Dummheit. Warum sollte der Steuerzahler das verhindern? Vernünftiger wäre, innovative Hersteller, egal woher sie kommen, zur Produktion in Europa zu motivieren, das schafft hier Arbeitsplätze und der Umweltschutz lässt sich leichter kontrollieren. Wenn das nicht VW-Konzern, BMW, Ford etc. sind, dann sei es drum. Man braucht nur in deren Werbung zu schauen und muss zum überwiegenden Teil konstatieren, dass die Verantworlichen immer noch nichts kapiert haben.
    Und ja, ich bin ein großer Autofreund.

  • Hallo Herr Hesse! Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Mir stellt sich da immer die Frage, auf die ich nicht so recht eine Antwort weiß: Wie kann der Einfluss des Wählers gestärkt und der von Lobbies und Verwaltung (2/3 der Abgeordneten kommen aus der Verwaltung und haben so ein latentes Interesse an viel und komplizierter Verwaltung) reduziert werden?

  • was sind "saubere Autos"? kein Diesel? - wollen unsere Politiker nie was lernen? Das ganze klingt so sinnvoll wie "saubere Kohlenutzung"?
    Vor kurzem hieß es noch Europa soll grüner werden. Wenn man jetzt schon Steuergelder ohne Unterlass verschwendet sollte es nur zum Aufbau von Zukunftstechnologien wie IT, Medizintechnik, Biotech genutzt werden und nicht als Konjunkturprogramm für old economy unter dem Feigenblatt "sauber" (was wohl gerade mal heißen soll aktuelle Abgasnormen).
    Das Europäische Fahrzeughersteller ihre technische Führung an Tesla und BYD verlieren ist ihre eigene Schuld und die Schuld der entsprechenden "Autolobby-Politiker".

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