1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Erderwärmung: Vor G20-Gipfel: Guterres fordert Klima-Solidarpakt – „Neuer Ansatz“

ErderwärmungVor G20-Gipfel: Guterres fordert Klima-Solidarpakt – „Neuer Ansatz“

Die Welt droht, das 1,5-Grad-Ziel zu verfehlen – mit verheerenden Folgen für den globalen Süden. UN-Generalsekretär Guterres sieht die Industrieländer in der Verantwortung. 14.11.2022 - 13:53 Uhr Artikel anhören

Der UN-Generalsekretär warnt vor den Folgen der Klimakrise.

Foto: Reuters

Nusa Dua. Mit einer eindringlichen Warnung vor der Erderwärmerung hat UN-Generalsekretär António Guterres einen Klima-Solidarpakt zwischen reichen Industrienationen und Schwellenländern gefordert. In einer Rede vor dem Gipfel der Gruppe der großen Wirtschaftsmächte (G20) auf der indonesischen Insel Bali warnte Guterres, dass das Ziel entgleite, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.

„Wir sind gefährlich nah an Umschlagpunkten, ab denen das Klimachaos unumkehrbar werden könnte.“ Wenn die Erderwärmung über diese Grenze hinausgehe, so lehre die Wissenschaft, „stellt es eine existenzielle Bedrohung für alles Leben auf der Erde dar“, sagte Guterres. Aber globale Emissionen und Temperaturen stiegen dennoch weiter an.

Der von ihm vorgeschlagene Klima-Solidarpakt solle die Fähigkeiten und Ressourcen der entwickelten und aufstrebenden Länder kombinieren. Es liege an den G20-Staats- und Regierungschefs, ob es zu diesem historischen Pakt komme oder nicht. „Wir brauchen einen neuen Ansatz.“ Die G20-Staaten seien verantwortlich für 80 Prozent der weltweiten Emissionen.

Reiche Länder und internationale Finanzinstitutionen könnten finanzielle und technologische Unterstützung liefern und Schwellenländern helfen, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. „Der Klima-Solidarpakt kann Leben, Existenzgrundlagen und unseren Planeten retten.“ Er könne auch helfen, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden.

>> Lesen Sie hier: Rückschlag fürs Klima: CO2-Bilanz der Dax-Konzerne verschlechtert sich – vor allem bei einem

Die Welt stehe vor dem „wichtigsten und gefährlichsten Moment in Generationen“, sagte Guterres. Überall würden Menschen aus allen Richtungen durch den „galoppierenden Klimawandel“ getroffen und durch die Krise steigender Lebenshaltungskosten „ausgequetscht“, sagte Guterres. Geopolitische Spannungen lösten neue Konflikte aus und erschwerten die Lösung alter Streitigkeiten.

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt