Harris vs. Trump: Wie die Wirtschaft die US-Wahl beeinflussen könnte
Berlin. Womit man Wahlen gewinnt? „The economy, stupid“. So schrieb es 1992 Bill Clintons Wahlstratege James Carville auf ein Whiteboard im Hauptquartier der Demokraten. Daneben standen zwei weitere Wahlkampfslogans: „Change vs. more of the same“ und „Don’t forget health care“.
Berühmt wurde jedoch nur die Idee, dass US-Wahlen vor allem durch die Wirtschaftsperformance entschieden würden. Und in diesem Fall zu Recht: Mit seinem auf Wirtschaft getrimmten Wahlkampf konnte sich Bill Clinton 1992 deutlich gegen den beliebten Amtsinhaber Georg Bush durchsetzen.
Doch gilt diese simple Formel tatsächlich für die amerikanische Wahlgeschichte und was bedeutet sie für den aktuellen Wahlkampf? Mit einem KI-Algorithmus hat das Handelsblatt historisch ähnliche Situationen für verschiedene wirtschaftliche Kennzahlen identifiziert und dann geprüft, wie die Wähler abgestimmt haben. Die Analyse zeigt, in welchem Maß die Wirtschaft wahlentscheidend ist.