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Premium Indien Notfallzulassung für Impfstoff von Ex-Bayer-Mitarbeiter empört Gesundheitsexperten

Indiens Regierung will kurzfristig Hunderte Millionen Menschen impfen. Mit der Schnellzulassung eines lokal entwickelten Vakzins geht sie aber womöglich große Gesundheitsrisiken ein.
05.01.2021 - 04:09 Uhr
Der von der Firma Bharat Biontech entwickelte Corona-Impfstoff Covaxin kommt Gesundheitsexperten zu schnell auf den Markt. Quelle: Reuters
Impfung in Indien

Der von der Firma Bharat Biontech entwickelte Corona-Impfstoff Covaxin kommt Gesundheitsexperten zu schnell auf den Markt.

(Foto: Reuters)

Bangkok Seine Karriere startete der indische Pharmaunternehmer Krishna Ella vor Jahrzehnten bei der lokalen Niederlassung des Bayer-Konzerns. Nun soll der 65 Jahre alte Molekularbiologe sein Land aus der Coronakrise führen: Der von seinem Unternehmen Bharat Biotech hergestellte Impfstoff Covaxin erhielt am Wochenende als erstes in Indien entwickeltes Vakzin die Notfallzulassung der Behörden – gleichzeitig mit dem Mittel von Astra-Zeneca und der Uni Oxford entwickelten Mittel, das seit dieser Woche in Großbritannien verwendet wird.

Doch die Entscheidung der Behörden zugunsten von Covaxin, mit der Indien sein gigantisches Impfprogramm nun startet, ist höchst umstritten: Im Gegensatz zu den Impfstoffen, die derzeit in Europa und den USA verabreicht werden, hat das Mittel aus Ellas Laboren die Phase III der klinischen Studien noch nicht abgeschlossen. Gesundheitsexperten und die Opposition wettern gegen die Zulassung und warnen vor möglichen Gefahren. Die Regierung will an den Plänen dennoch festhalten.

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