Indopazifik: Biden und Xi ringen um Einfluss bei Chinas Nachbarn – USA planen Stationierung von B-52-Bombern
Inmitten wachsender Spannungen verstärken beide Staaten ihr Buhlen um Verbündete in Südostasien.
Foto: APUS-Präsident Joe Biden hat für kommende Woche eine Reise nach Kambodscha angekündigt, wo er nach Angaben des Weißen Hauses für Kooperationen zur „Gewährleistung von Sicherheit und Wohlstand“ werben will.
Chinas Präsident Xi Jinping plant kurz darauf einen Besuch in Thailand, wie die Regierung in Bangkok diese Woche mitteilte. Die Staatschefs der USA und Chinas wollen Mitte des Monats zudem zeitgleich nach Indonesien reisen.
Anlass der Besuchsoffensive sind drei internationale Gipfeltreffen, die binnen weniger Tage in Südostasien stattfinden – mit dem G20-Gipfel auf der Ferieninsel Bali als das am ranghöchsten besetzte Gesprächsforum seit Beginn des Ukrainekriegs. Zu diesem wird womöglich auch Russlands Präsident Wladimir Putin anreisen.
Doch im Ringen um eine führende Rolle in der strategisch bedeutsamen Region wollen sich sowohl China als auch die USA nicht auf Diplomatie allein verlassen. Beide Staaten treiben auch ihre militärische Aufrüstung im Asien-Pazifik-Raum kräftig voran.