Interview: Ex-US-Brigadegeneral: „Nuklearwaffen gehören für die Russen zu konventioneller Kriegsführung“
Botschaft der Einschüchterung an die Gegner.
Foto: IMAGO/SNAGenf. Der russische Präsident Wladimir Putin hat am 9. Mai – dem Tag, an dem Russland den Sieg über Nazideutschland feiert – mit einer großen Militärparade seine Macht inszeniert. Gleichzeitig kommen russische Truppen bei den Belagerungen von Städten in der Ukraine aber nur schwer voran, und selbst in den bereits besetzten Gebieten leistet die Bevölkerung Widerstand.
Mark Kimmitt, Brigadegeneral a. D. der US-Armee, bewertet schonungslos die militärische Leistung Russlands in dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine. Der ehemalige Assistant Secretary of State für politisch-militärische Angelegenheiten betont, dass der Einsatz taktischer nuklearer Waffen Teil einer konventionellen Kriegsführung der Russen sei.
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Brigadegeneral, Russlands Präsident Putin hat in seiner Weltkriegsrede am 9. Mai keinen Teilsieg oder sogar Sieg in seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine verkündet. Putin blieb auch sonst eher vage. Kann eine solche Rede den russischen Truppen im Feld einen Schub geben?
Es ist schwer, in dieser Rede irgendetwas heraus zu lesen, was die in der Ukraine kämpfenden Truppen anspornen könnte.