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Nach FlugzeugabsturzSuche nach Lösung des Ukraine-Konflikts drängt

Wurde die Malaysia-Boeing mit fast 300 Menschen über der Ukraine abgeschossen, und wer ist verantwortlich? Kiew und die Separatisten geben sich gegenseitig die Schuld. Eine Chronologie zum Nachlesen.Helmut Steuer, Axel Postinett, Reuters , dpa , ap und afp und Maike Freund, Nils Rüdel 19.07.2014 - 01:56 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Ein pro-russischer Separatist vor einem Wrackteil der abgestürzten Boeing MH17.

Foto: Reuters

Düsseldorf. Die Union bringt eine Blauhelm-Mission ins Gespräch, US-Präsident Barack Obama spricht von einer „schrecklichen Tragödie“, Putin legt eine Schweigeminute ein: Der mutmaßliche Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine sorgt für Bestürzung. Hoffnung auf Überlebende unter den 298 Menschen an Bord gibt es kaum. Bleibt die Frage: Wer hat geschossen? Denn die beiden Parteien – prorussische Separatisten und ukrainischen Streitkräfte – schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe. US-Geheimdienste gehen davon aus, dass die Maschine von prorussischen Separatisten abgeschossen wurde. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will sich am Freitag in einer eilig einberufenen Sondersitzung mit dem Flugzeugabsturz in der Ukraine befassen. Die Ereignisse hier zum Nachlesen.

+++Obama und Merkel telefonieren wegen des Absturzes+++

Wegen des Absturzes von Flug MH017 über der Ostukraine hat US-Präsident Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) telefoniert. Obama sprach am Freitag auch mit dem britischen Premierminister David Cameron, Polens Premierminister Donald Tusk und Australiens Premierminister Tony Abbott, teilte das Weiße Haus mit. Alle fünf Politiker sprachen sich in den Telefonaten demnach für eine schnelle internationale Untersuchung aus, um die Hintergründe des Absturzes der malaysischen Maschine mit 298 Toten zu klären. Mit Merkel sprach Obama auch über die neuen Sanktionen der USA und der EU gegen Russland.

+++Deutschland, Frankreich und Polen fordern Waffenruhe in Ostukraine+++

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens, Frank-Walter Steinmeier, Radoslaw Sikorski und Laurent Fabius, haben nach dem mutmaßlichen Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine eine sofortige und nachhaltige Waffenruhe für die Ostukraine gefordert. Der Vorfalle zeige, wie gefährlich die Lage dort geworden sei, hieß es in einer am Freitagabend vom Auswärtigen Amt verbreiteten Erklärung der drei Außenminister des Weimarer Dreiecks.

Die Außenminister riefen zu einer gründlichen Untersuchung der Ursache und Umstände des Flugzeugabsturzes auf, bei dem am Donnerstag 298 Menschen ums Leben gekommen waren. Für eine solche Untersuchung müssten alle Feindseligkeiten sofort beendet und internationalen Teams voller Zugang zu dem Gebiet gewährt werden. Sollte sich bewahrheiten, dass die Maschine der Malaysia Airlines wirklich abgeschossen worden sei, müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

+++Union bringt Blauhelm-Mission ins Gespräch+++

Die Union hat einen UN-Blauhelmeinsatz für die Region vorgeschlagen. „Wir brauchen jetzt schnellstmöglich einen international überwachten Waffenstillstand“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff der „Rheinischen Post“ (Samstag). Es könne nicht mehr so weitergehen, dass es immer nur einseitig eingehaltene Feuerpausen gebe. „Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir über einen Blauhelmeinsatz unter dem Dach der Vereinten Nationen mit einem entsprechenden Mandat nachdenken müssen.“ Eine Beteiligung der Bundeswehr in der Ukraine schloss der CDU-Außenexperte nicht aus. „Wenn eine solche Mission zustande kommen sollte, würde auch Deutschland gefragt sein“, sagte er.

+++Cameron macht Separatisten für Abschusse verantwortlich+++

Nach US-Präsident Barack Obama hat auch der britische Premierminister David Cameron die Separatisten in der Ukraine für den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs über der Ukraine verantwortlich gemacht. Solange nicht noch überwältigende anderslautende Beweise ans Tageslicht kämen, sei es zunehmend wahrscheinlich, dass eine von den Separatisten abgefeuerte Rakete das Flugzeug zum Absturz gebracht habe, erklärte ein Sprecher Camerons am Freitagabend in London. Die bislang vorliegenden Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass eine Boden-Luft-Rakete von der Ortschaft Torez in einem von den Rebellen gehaltenen Gebiet abgefeuert worden sei. Unter den fast 300 Todesopfer waren seinen Angaben zufolge zehn Briten.

Flugkarte der Ostukraine von Eurocontrol: Die rot eingefärbten Routen sind seit Donnerstagabend gesperrt.

Foto: Screenshot

+++BKA entsendet Experten zur Identifizierung von Opfern in die Ukraine+++
Das Bundeskriminalamt (BKA) entsendet ein zweiköpfiges Expertenteam in die Ukraine, um bei der Bergung und Identifizierung der Opfer des Flugzeugabsturzes im Osten des Landes zu helfen. Das Team solle zusammen mit Experten aus den Niederlanden und anderen Staaten schnellstmöglich seine Arbeit aufnehmen, teilte das BKA am Freitag mit. In enger Kooperation mit den örtlichen Behörden sollten so die 298 Opfer der mutmaßlich abgeschossenen Passagiermaschine der Malaysia Airlines sicher identifiziert werden, um den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen. Die beiden Experten gehören demnach zur Identifizierungskommission, in der freiwillige Spezialisten des BKA sowie Rechts- und Zahnmediziner zusammengeschlossen sind.

+++Luftverkehrsrechtler bezweifelt unabhängige Unglücksuntersuchung+++
Der deutsche Luftverkehrsrechtler Elmar Giemulla bezweifelt, dass es eine unabhängige Untersuchung des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine geben wird. „Wenn Rebellen das Flugzeug abgeschossen haben und damit eine mittelbare Schuld auf Russland lastet, dann unterstelle ich, dass Russland wenig geneigt ist, internationale Beobachter den Fall aufklären zu lassen“, sagte Giemulla der Nachrichtenagentur dpa. Russland habe eine große Verantwortung, betonte der Honorarprofessor für Luftrecht an der Technischen Universität Berlin. „Wer Rebellen auf mittel- und unmittelbare Weise unterstützt, der muss sich hinterher den Vorwurf gefallen lassen, nicht ganz unbeteiligt gewesen zu sein an diesen schrecklichen Geschehnissen.“

+++OSZE-Beobachter von Absturzstelle in Ostukraine ferngehalten+++
Prorussische Separatisten haben internationalen Beobachtern den vollständigen Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs in der Ostukraine verwehrt. Die Beobachter könnten sich nicht uneingeschränkt bewegen, hieß es am Freitag von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien. Die Organisation hat etwa 20 Vertreter zu der Absturzstelle nahe Grabowo geschickt. Sie sollten über die Situation vor Ort berichten. Die Führung der Separatisten hatten ihnen zuvor freien Zugang zum Unglücksort zugesichert.

+++UN-Chef verurteilt Abschuss von Passagiermaschine über der Ukraine+++
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den Abschuss eines Passagierflugzeugs mit fast 300 Menschen an Bord über der Ostukraine scharf verurteilt. „Dieser grauenhafte Vorfall muss mindestens ernsthafte und nachhaltige Anstrengungen für ein Ende der Kämpfe in der Ukraine nach sich ziehen“, sagte Ban nach einer Mitteilung der Vereinten Nationen am Freitag in New York. Ban forderte zudem eine unabhängige Untersuchung der Katastrophe. Experten müssten sofort Zugang zur Unglücksstelle bekommen. Die Vereinten Nationen stünden zur Unterstützung der Untersuchung bereit.

+++Cockpit: Flugdaten gehören nicht ins Internet+++
Nach dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine kritisiert die Vereinigung Cockpit, dass Daten wie die genaue Höhe einer Maschine während des Fluges im Internet zu finden sind. „Die Informationen, wo und wie sich Flugzeuge bewegen, haben nichts in der Öffentlichkeit zu suchen“, sagte der Sprecher der Pilotengewerkschaft, Jörg Handwerg, am Freitag in Frankfurt. Parteien, die eine Bedrohung darstellten, hätten damit eine Möglichkeit, ein Flugzeug anzugreifen, warnte er.

+++Krisen in der Ukraine und Israel belasten den Dax+++
Die sich zuspitzende Lage in der Ukraine und in Israel hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. Der Dax verlor 0,35 Prozent auf 9720,02 Punkte. Am Vortag bereits hatte der Leitindex seine starken Gewinne vom Mittwoch wieder abgegeben. Auf Wochensicht ergibt sich dennoch ein Plus von 0,56 Prozent. Für den MDax ging es zum Handelsschluss um 0,36 Prozent auf 16 392,39 Punkte abwärts. Der TecDax fiel um 0,90 Prozent auf 1247,34 Punkte.

Abschüsse von Passagierflugzeugen
In der Geschichte der zivilen Luftfahrt sind seit dem Zweiten Weltkrieg mehrere Abschüsse von Passagierflugzeugen bekannt geworden. Zu ihnen gehören:
Am 21. Februar 1973 wird über dem Sinai ein libyscher Passagierjet von einem israelischen Kampfflugzeug abgeschossen. Dabei kommen 108 der 113 Insassen der Boeing 727 des Flugs 114 ums Leben.
Am 1. September 1983 wird ein Jumbo-Jet der Korean Airlines wegen angeblicher Verletzung des damaligen sowjetischen Luftraums von einem Kampfflugzeug über internationalen Gewässern westlich der Insel Sachalin abgeschossen. Alle 269 Menschen an Bord von Flug KAL 007 kommen ums Leben.
Am 3. Juli 1988 wird eine iranische Linienmaschine auf einem Kurzstreckenflug nach Dubai über dem Persischen Golf vom US-Kriegsschiff USS Vincennes mit einer Rakete abgeschossen. Alle 290 Menschen an Bord der Maschine des Flugs 655 kommen ums Leben.
Am 4. Oktober 2001 wird eine Tupolew Tu-154 der russischen Fluggesellschaft Sibir auf dem Weg von Tel Aviv nach Nowosibirsk in der Nähe von Sotschi von einer Flugabwehrrakete getroffen. Untersuchungen ergeben, dass die Maschine von einer ukrainischen Flugabwehrrakete getroffen worden war, die sich bei einem Übungsschießen auf der Krim selbstständig gemacht hatte. Alle 78 Insassen des Flugzeugs sterben.

+++Obama fordert Waffenruhe in Ukraine+++
Nach dem Abschuss eines Passagierflugzeuges über der Ukraine hat US-Präsident Barack Obama eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die Rakete, die das Flugzeug abgeschossen habe, sei aus einem von Separatisten kontrollierten Gebiet abgefeuert worden, sagte Obama am Freitag.

+++USA: Russisches Personal könnte an Abschuss beteiligt gewesen sein+++
Die über der Ostukraine abgestürzte Passagiermaschine mit 298 Menschen an Bord ist nach Informationen der USA wahrscheinlich von einer Boden-Luft-Rakete aus dem von prorussischen Separatisten besetzten Gebiet abgeschossen worden. „Wir können nicht ausschließen, dass russisches Personal beim Betrieb dieser Systeme geholfen hat“, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power.

+++OSZE am Unglücksort+++
Etwa 30 Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sind nach deren Angaben per Hubschrauber am Ort des Absturzes eingetroffen.

+++Flugzeug laut US-Geheimdienst wohl von Separatisten abgeschossen+++
Das über der Ukraine abgestürzte Passagierflugzeug ist nach Angaben von US-Geheimdiensten sehr wahrscheinlich von pro-russischen Separatisten abgeschossen worden. Das geht nach Angaben des Senders CNN aus einem vorläufigen Geheimdienstbericht hervor.

+++Putin fordert Ukraine und Rebellen zu Waffenruhe auf+++
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Regierung und die Separatisten im Osten des Landes zu einer Waffenruhe aufgefordert. Damit sollten Verhandlungen ermöglicht werden, sagte Putin am Freitag.

+++Russland will Beschuss aus der Ukraine nicht dulden+++
Russland will einen Beschuss seines Territoriums von der Ukraine aus nicht länger dulden. Außenminister Sergej Lawrow sagte am Freitag, Moskau habe für den Fall des weiteren Beschusses aus dem Nachbarland bereits Maßnahmen angekündigt. Sollte klar sein, dass der Beschuss vorsätzlich erfolge, müsse seiner Meinung nach der Ausgangspunkt des Beschusses „neutralisiert“ werden, fügte Lawrow im staatlichen Fernsehsender Rossija 24 hinzu. Am 13. Juli war in der russischen Ortschaft Donezk an der Grenze zur Ukraine ein Zivilist durch Granatfeuer getötet worden. Moskau macht dafür die ukrainische Armee und die mit ihr verbündeten Einheiten verantwortlich. Kiew bestreitet die Vorwürfe.

+++Bundeswehr fliegt nicht mehr über die Ukraine+++
Die Bundeswehr fliegt ab sofort nicht mehr über dien Ukraine, was Verzögerungen bei der Ablösung von deutschen Soldaten in Afghanistan mit sich bringt. „Bis auf Weiteres wird kein Luftfahrzeug der Bundeswehr die Ukraine überfliegen“, hieß es in einer Mitteilung der Bundeswehr vom Freitag in Berlin. Ein für Freitag geplanter Flug einer Bundeswehr-Maschine von Köln nach Termes in Usbekistan sei verschoben worden. Dadurch komme es zu Verzögerungen beim Personalwechsel des deutschen Einsatzkontingents der Afghanistan-Truppe Isaf.

+++EU geht von Abschuss aus+++
Die Europäische Union geht davon aus, dass das in der Ostukraine abgestürzte Flugzeug MH17 abgeschossen wurde. „Die ersten Einschätzungen auf Grundlage der Verbreitung der Trümmer über mehrere dutzend Kilometer scheinen die Annahme zu bestätigen, dass dieses Flugzeug abgeschossen wurde“, sagte ein ranghoher EU-Vertreter am Freitag in Brüssel. Wer jedoch dahinter stecke, müsse durch eine Untersuchung geklärt werden.

+++IWF befürchtet Wirtschaftseinbruch in der Ukraine+++
Angesichts des bewaffneten Konflikts im Osten der Ukraine schrumpft die Wirtschaft des Landes nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr noch stärker als bisher angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt der Ukraine werde dieses Jahr um 6,5 Prozent einbrechen, teilte der IWF am Freitag mit. Bisher war er von einem Minus um fünf Prozent ausgegangen.

Flugzeugabsturz über der Ukraine
Beim Absturz der Boeing 777 kamen wohl alle 298 Menschen an Bord ums Leben. Ein Überblick darüber, was bisher über die Katastrophe bekannt ist.
Es handelt sich eine Boeing 777-200ER der Malaysia Airlines, die sich mit 283 Passagieren und einer 15-köpfigen Crew an Bord auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur befand. Die Maschine verließ Amsterdam am Donnerstag um 12.15 Uhr Ortszeit, ankommen sollte sie am Freitag um 6.10 Uhr morgens (wiederum Ortszeit).
Die Ostukraine ist Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen prorussischen Rebellen und ukrainischen Sicherheitskräften. Die Separatisten haben im Zuge des Konflikts ukrainische Militärflugzeuge über der Region abgeschossen. Die Route, auf der die Boeing flog, war aber anscheinend keinen Beschränkungen unterworfen, wie die International Air Transport Association, eine Vereinigung der Luftfahrt-Industrie, sagt. Eurocontroll, eine auf Flugsicherheit spezialisierte europäische Organisation, teilt mit, dass die Maschine anscheinend in einer Höhe von 10.000 Metern flog, die genehmigt war. Dagegen hätten ukrainische Stellen den Luftraum für Flüge in geringerer Höhe gesperrt.
Ukrainische Behörden teilten Malaysia Airlines nach deren eigenen Angaben mit, dass sie den Kontakt mit dem Flugzeug verloren hätten, als es sich etwa 50 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt befand. Laut dem Service FlightAware.com, der den Weg von Flugzeugen verfolgt, war die letzte bekannte Position von Flug MH17 in 10.000 Meter Höhe knapp westlich der ukrainischen Grenze zu Russland. Ukrainische Stellen meldeten den Absturz, und ein Journalist der Nachrichtenagentur AP entdeckte die Stelle in der Nähe eines Dorfes, das 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt und von prorussischen Kämpfern kontrolliert wird. Nach den Schilderungen des Reporters brach das Flugzeug anscheinend vor dem Aufprall auf der Erde auseinander. Brennende Wrackteile und Gegenstände, die den Passagieren gehörten, waren über ein großes Gebiet verstreut.
Ein Berater des ukrainischen Innenministeriums sagte, das Flugzeug sei von einer Rakete abgeschossen worden, aber er legte keine Beweise dafür vor. Umgekehrt erklärte ein prorussischer Separatistenführer, er sei sich sicher, dass ukrainische Truppen den Airliner zum Absturz gebracht hätten. Aber auch er belegte seine Behauptung nicht. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wies Anschuldigungen zurück, dass das Militär des Landes die Tragödie verursacht habe.Auch die US-Geheimdienste gehen inzwischen einem Regierungsvertreter zufolge davon aus, dass die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete vom Himmel geholt wurde. Wer sie abschoss, sei aber noch unklar.Unabhängige westliche Verteidigungsexperten sagten AP, dass sowohl die ukrainischen als auch die russischen Streitkräfte über die Kapazitäten verfügten, SA-17-Raketen zu starten. Diese Raketen können eine Höhe von 20.000 Metern erreichen. Es ist möglich, dass ein paar dieser Waffensysteme beim Rückzug ukrainischer Truppen in die Hände prorussischer Rebellen fielen. AP-Journalisten sahen einen Raketenwerfer ähnlich dem SA-17-System am Donnerstag nahe der ostukrainischen Stadt Snischne, die von Aufständischen kontrolliert wird.
Mindestens 154 Menschen an Bord waren Niederländer, wie Huib Gorter, Vizepräsident von Malaysia Airlines in Europa, sagt. Zu den Insassen zählten demnach ferner 27 Australier, 23 Malaysier (darunter alle 15 Crewmitglieder) und 11 Indonesier. Darüber hinaus wurden bis Donnerstagnacht sechs britische, vier deutsche, vier belgische und drei philippinische Passagiere sowie ein Kanadier identifiziert. Unter den Toten waren jüngsten Angaben zufolge drei Kleinkinder, die nicht in die Passagierliste aufgenommen worden waren. Die Nationalität von 41 weiteren Insassen war zunächst noch ungeklärt.

+++Merkel fordert Waffenstillstand+++
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem mutmaßlichen Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine die Konfliktparteien im Land zu einer Waffenruhe aufgerufen. „Es geht jetzt darum, dass schnellstmöglich eine unabhängige Untersuchung eingeleitet wird. Dazu ist ein Waffenstillstand notwendig“, sagte Merkel am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die Kanzlerin betonte, es sprächen sehr viele Indizien dafür, dass die Maschine abgeschossen worden sei. Die Angelegenheit müsse sehr ernst genommen werden. Auch müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Das Verhältnis der Bundesrepublik zu Russland sieht Merkel derzeit als belastet an, setzt aber auf Verbesserungen. „In dieser Partnerschaft gibt es im Augenblick schwerste unterschiedliche Meinungen“. Dies habe die russische Annexion der Halbinsel Krim und der russische Einfluss in der Ostukraine gezeigt. Die Meinungsunterschiede müssten überwunden werden. Sie sehe keinen anderen Weg als Gespräche.

+++Kiew: Spur führt nach Russland+++
Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben nach Kenntnis ukrainischer Behörden keine Raketenflugabwehrsysteme vom Typ „Buk“ für den Abschuss von Flugzeugen in ihrem Besitz gehabt. Die Aufständischen hätten - anders als von ihnen selbst im Juni behauptet - keine einsatzfähigen Waffensysteme dieser Art erobert, sagte der ukrainische Generalstaatsanwalt Witali Jarema am Freitag in Kiew Medien zufolge. Aus Sicht der Ukraine führt die Spur nach Russland.

Offene Fragen nach dem mutmaßlichen Boeing-Abschuss
In dem seit Wochen andauernden Konflikt in der Ostukraine gibt es drei beteiligte Seiten: die prorussischen Rebellen, die prowestliche Führung in Kiew sowie Russland. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sprach von einem „terroristischen Akt“. Er warf den Separatisten vor, die Boeing abgeschossen zu haben – wie zuletzt mehrere ukrainische Militärflugzeuge. Moskau wiederum gibt Kiew die Schuld an der Eskalation der Lage in der Ostukraine.
US-Experten gehen davon aus, dass es eine Boden-Luft-Rakete war, die das Flugzeug in der Reiseflughöhe von 9100 Meter traf. Anhand von Satelliten-Aufnahmen lasse sich bislang nicht feststellen, wo genau die Rakete abgefeuert wurde. Fachleute von Militär und Geheimdienst sind aber nach US-Medienberichten dabei, mit Hilfe von mathematischen Formeln und Computern, den genauen Ursprungsort der Rakete zu ermitteln.
Die Separatisten hatten zuletzt mehrfach zugegeben, ukrainische Kampfjets, Transportmaschinen und mehrere Hubschrauber abgeschossen zu haben. Allerdings dürften alle getroffenen Maschinen deutlich niedriger als die Boeing 777-200 geflogen sein. Nach unbestätigten Berichten haben die Aufständischen behauptet, ein Buk-Flugabwehrsystem im Verlauf der Kämpfe erbeutet zu haben. Das in den 80er-Jahren von der sowjetischen Militärindustrie entwickelte Lenkwaffen-System Buk (Buche) kann Ziele in Höhen bis zu 25.000 Metern treffen.
Der Überflug von Konfliktgebieten wie etwa der Ostukraine durch Passagiermaschinen ist nach Angaben der Vereinigung Cockpit nicht unüblich. Das Vorstandsmitglied Markus Wahl sagte der Nachrichtenagentur dpa, so werde zum Beispiel im täglichen Betrieb der Irak und Afghanistan überflogen. Selbst im eskalierten Nahost-Konflikt fliegen internationale Fluggesellschaften weiterhin Tel Aviv an, obwohl die Stadt seit Tagen massiv mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen wird. Manche sind da vorsichtiger: „Korean Airlines“ teilte laut Itar-Tass mit, seit Monaten nicht mehr über die Ostukraine zu fliegen.
Rein rechtlich ist es Aufgabe der ukrainischen Regierung, den Vorfall auf ihrem Staatsgebiet aufklären zu lassen. Allerdings ist die prowestliche Führung in Kiew selbst in den seit Monaten andauernden Konflikt im Osten des Landes involviert. Wohl auch deshalb haben US-Präsident Barack Obama, die Bundesregierung und auch die Nato eine internationale Untersuchung gefordert. Wer diese leiten könnte, ist noch unklar.

+++Malaysischer Minister: Flugroute war abgesegnet+++
Die Flugroute der abgestürzten Boeing 777-200 der Malaysia Airlines war nach Angaben der Behörden in Kuala Lumpur mit dem internationalen Luftfahrtverband IATA abgesprochen. „IATA sagt, dass es keine Einschränkungen für den Flugverkehr in dem Gebiet gab“, erklärte der malaysische Transportminister Liow Tiong Lai am Freitag auf einer Pressekonferenz. Er wies darauf hin, dass bislang 15 oder 16 andere Fluggesellschaften das Gebiet überflogen hätten. Er verurteilte „die Aktion, die das Flugzeug zum Absturz gebracht“ habe, und sprach den Opferfamilien sein Beileid aus.

+++Ukrainische Rebellen haben die meisten Flugschreiber in ihrem Besitz+++
Die Aufständischen in der Ostukraine haben nach eigenen Angaben acht von zwölf Flugrekordern der abgeschossenen Malaysia-Airlines-Maschine in ihrem Besitz. Dies erklärte am Freitag ein Mitarbeiter des Rebellenkommandeurs Igor Girkin. Girkin wäge derzeit ab, ob er internationalen Luftfahrtexperten für eine Untersuchung Zutritt zum Absturzgebiet gewähren solle, sagte der Mitarbeiter. Ermittler bräuchten eine Genehmigung der Führung der Aufständischen, bevor sie das Gebiet filmen oder fotografieren dürften.

+++Malaysia schickt Katastrophen-Team in die Ukraine+++

Die malaysische Regierung kündigt an, ein Team von 62 Katastrophen-Experten in die Ukraine zu entsenden. Sollte das Flugzeug abgeschossen worden sein, wäre das ein Angriff auf die Menschenwürde, sagte der Transportminister. Die Regierung unterstütze Überlegungen zu einer unabhängigen Untersuchung.

+++Botschafter bestreitet Beteiligung pro-russischer Rebellen+++
Prorussische Rebellen haben das Flugzeug mit 298 Menschen an Bord nach Angaben des russischen Botschafters in Australien nicht über der Ukraine abgeschossen. „Er hat es bestritten“, sagte Außenministerin Julie Bishop am Freitag in Canberra.

+++Vier Deutsche bei Flugzeugabsturz getötet+++
Vier Deutsche sind beim Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin bestätigte dies am Freitag. Einzelheiten nannte sie nicht.

+++Poroschenko fordert internationalen Schutz vor „Aggressor“ Russland+++
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die internationale Gemeinschaft zum Schutz vor dem „Aggressor“ Russland aufgerufen. „Die ganze Welt hat das wahre Gesicht des Aggressors gesehen“, sagte Poroschenko in einer Ansprache an die ukrainische Bevölkerung. „Der Abschuss eines zivilen Flugzeuges ist ein Akt des internationalen Terrorismus, der sich gegen die ganze Welt richtet“, sagte er einem am Freitag von der Präsidialverwaltung in Kiew veröffentlichen Manuskript zufolge.

+++Großbritannien beruft Sicherheitskabinett ein+++
Der britische Premierminister David Cameron hat nach dem Abschuss einer Passagiermaschine über der Ukraine sein Sicherheitskabinett zusammengerufen. Es sollte noch am Freitagvormittag tagen, teilte die Downing Street mit. Dem Gremium, das in nationalen Notlagen zusammenkommt, gehören Regierungsmitglieder, aber je nach Lage auch weitere Funktionsträger, etwa Militärs oder Geheimdienstmitarbeiter, an.

+++Separatisten kündigen Waffenruhe an+++
Prorussischen Separatisten haben in der Ostukraine eine zwei- bis viertägige Waffenruhe zur Untersuchung der Ursache angekündigt. Die Feuerpause solle bei Konsultationen der internationalen Kontaktgruppe um 11.00 Uhr MESZ vereinbart werden, teilte Separatistenführer Andrej Purgin am Freitag der Agentur Interfax zufolge mit.

+++Experten: Nur hoch entwickelte Waffen können Passagierjet abschießen+++
Nach Ansicht von Experten können Passagierjets nur von einer hoch komplexen Waffe abgeschossen worden sein. Das berichtete die Zeitung „Wall Street Journal“ am Freitag. Tragbare Raketen, die von der Schulter abgefeuert werden, reichten nicht aus, ein Verkehrsflugzeug in 10 000 Metern Höhe abzuschießen. Dafür sei eine Boden-Luft-Rakete nötig.

+++Schäuble appelliert an Russland+++
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) appelliert an Russland, zur Deeskalation zwischen der Ukraine und prorussischen Separatisten beizutragen. „Das zeigt, wie wichtig es wäre, dass endlich auch Russland seinen Beitrag leistet, dass die Dinge nicht weiter eskalieren“, sagte Schäuble am Freitag im Deutschlandfunk. „Es ist einfach entscheidend, dass Russland jetzte einmal seine Verantwortung auch wahrnimmt.“

+++Putin telefoniert mit Rutte+++
Russlands Präsident Wladimir Putin spricht sich in einem Telefonat mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte für eine unabhängige Untersuchung des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine aus.

+++Luftraum über Ostukraine gesperrt+++
Die ukrainische Regierung sperrt den Luftraum über den Teilen der Ostukraine, in denen ihre Soldaten gegen prorussische Separatisten vorgehen und wo am Donnerstag das malaysische Passagierflugzeug mutmaßlich abgeschossen wurde.

+++Aids-Aktivisten in der Maschine+++
An Bord waren zahlreiche Aids-Aktivisten. Sie befanden sich auf dem Weg zum Welt-Aids-Kongress im australischen Melbourne, wie die International Aids Society mitteilte. Es sei davon auszugehen, dass von den 283 Passagieren insgesamt 108 Aids-Delegierte und deren Familienangehörige gewesen seien.

+++Rettungskräfte finden weiteren Flugschreiber+++
Rettungskräfte finden nach Angaben eines Reuters-Kameramanns einen zweiten Flugschreiber der mutmaßlich abgeschossenen malaysischen Passagiermaschine. Prorussische Separatisten hatten nach eigenen Angaben am Donnerstag ebenfalls eine sogenannte Black Box gefunden.

+++Hongkonger unter Opfern +++

Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine ist auch ein Hongkonger. Das berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag unter Berufung auf erste Untersuchungsergebnisse von Hongkonger Behörden. Dabei handle es sich um einen etwa 50 Jahre alten Mann, der gemeinsam mit seiner malaysischen Frau unterwegs gewesen sei, berichtete die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“.

+++Nationalitäten der Opfer+++
298 Menschen wurden beim Absturz getötet. Darunter waren 154 Niederländer, 43 Menschen aus Malaysia (einschließlich der 15 Besatzungsmitglieder und zwei Kinder), 27 Australier, 12 Indonesier (darunter ein Kind), 9 Personen aus Großbritannien, 4 Deutsche, 4 Belgier, 3 Philippiner sowie ein Kanadier. Von 41 Menschen konnte die Nationalität noch nicht festgestellt werden.

+++Einige Airlines umflogen seit Wochen die Ostukraine+++
Einige internationale Fluggesellschaften umfliegen schon seit Wochen die umkämpften Krisengebiete in der Ostukraine. Nach einer Zusammenstellung der Zeitung „New York Times“ vom Freitag mieden beispielsweise Air France und British Airways ukrainisches Gebiet, während Flüge der Malaysia Airlines, der niederländischen KLM, der Thai Airways sowie der Lufthansa bislang noch durch den ukrainischen Luftraum geführt worden waren.

+++Polnische Fluglinie LOT meidet Ostukraine+++
Nicht erst seit dem Absturz der Malaysia Airlines-Maschine über der Ostukraine meidet die polnische Fluggesellschaft LOT diesen Luftraum. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Robert Moren machen die LOT-Piloten „schon seit längerem“ einen weiten Bogen um den Luftraum über der Ostukraine. Die ukrainischen Flugziele der Airline - Kiew, Odessa und Lwiw - seien allesamt weitab von den Kampfgebieten, doch auch auf dem Transit zu Fernzielen werde die Region nicht überflogen. „Es gibt keine Streckenverbindung, die in der Nähe einer gefährlichen Region durchgeführt würde“, betonte Moren.

+++Rettungskräfte suchen Absturzstelle ab+++
Rettungskräfte, Polizisten und Bergleute haben am Freitag die Absturzstelle der Malaysia-Airlines-Maschine in der Ostukraine abgesucht. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AP beobachtete, sind die Überbleibsel der Maschine über einen großen Radius verteilt. Noch in vier Kilometern Entfernung vom Absturzort waren demnach Leichen und Leichenteile zu sehen.

+++Rebellen garantieren Zugang zu Absturzstelle+++
Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine wollen Ermittler offenbar zu der Absturzstelle von Flug MH17 lassen. Sie hätten eine entsprechende Garantie abgegeben, teilte die Ukraine-Kontaktgruppe mit Vertretern aus Kiew, Moskau und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag mit.

+++Australien bestellt russischen Botschafter ein+++
Australien wird nach dem Absturz der Malaysia-Airlines-Maschine über der Ukraine den russischen Botschafter einbestellen. Das sagte Premierminister Tony Abbott am Freitag im Parlament in Canberra. Die Regierung erwarte eine „kategorische Versicherung“, dass die russische Regierung bei den Untersuchungen voll mit den Ermittlern kooperiere. Unter den 298 Menschen an Bord waren 27 Australier. Alles deute auf ein Verbrechen hin, sagte Abbott, „offenbar durch von Russland unterstützte Rebellen“.

+++Japanische Aktien rutschen ab+++
Nach dem Absturz eines Passagierfliegers in der Ukraine haben die Aktien an Japans Börse kräftig nachgegeben. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verlor am Freitag 155,55 Punkte oder 1,01 Prozent und ging mit 15 215,71 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste Topix notierte einen Abschlag von 10,09 Punkten oder 0,79 Prozent auf 1 263,29 Punkte.

+++Rebellen weisen Belege zu mutmaßlicher Schuld an Absturz zurück+++
Die prorussischen Separatisten haben mutmaßliche Belege des ukrainischen Geheimdiensts für ihre Schuld an dem Absturz des Flugzeugs zurückgewiesen. Es sei eine Falschinformationen, dass die Rebellen in zwei Telefonaten den Abschuss der Maschine eingeräumt hätten, sagte ein Sondergesandte des selbst ernannten Führers der Republik Donezk, Sergej Kawtaradse, laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

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„Niederlande unter Schock“
Die Flaggen im ganzen Land auf Halbmast, verzweifelte Angehörige am Flughafen in Schiphol, ein erschütterter König: Nach dem Flugzeugabsturz über der Ostukraine trauern die Niederländer um die 154 Opfer aus ihrem Land. Ich bin tief traurig über diese schreckliche Nachricht", erklärte König Willem-Alexander. „Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und Kollegen der Opfer und bei all denen, die noch nicht wissen, ob ihre Freunde an Bord waren.“

+++Allianz ist Versicherer des abgestürzten Flugzeugs+++

Die Allianz ist der Hauptversicherer der Passagiermaschine der Malaysia Airlines, die am Donnerstag über der Ukraine abgestürzt war. „Es ist noch zu früh, um konkrete Aussagen zu machen“, sagte eine Sprecherin der Allianz Global Corporate & Specialty am Freitag. Die Hannover Rück bestätigte, an der Rückversicherung des Flugzeugs beteiligt zu sein.

+++Börsen in Fernost verbuchen Kursverlust+++
Nach dem mutmaßlichen Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine haben die Börsen in Fernost Kursverluste verbucht. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging ein Prozent tiefer auf knapp 15.216 Punkten aus dem Handel. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan notierte 0,2 Prozent schwächer.

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