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OECD-Staaten USA schlagen weltweite Unternehmenssteuer von mindestens 15 Prozent vor

Experten halten den Steuersatz für realistischer als die zuletzt ins Spiel gebrachten 21 Prozent. In der EU gibt es allerdings noch Widerstände gegen eine Mindeststeuer.
20.05.2021 - 23:08 Uhr 2 Kommentare
Rund 140 Länder unter dem Dacht der Organisation streben eine Steuerreform an. Quelle: Reuters
OECD

Rund 140 Länder unter dem Dacht der Organisation streben eine Steuerreform an.

(Foto: Reuters)

Washington Bei der Debatte über eine weltweite Mindeststeuer für Firmen haben die USA eine Quote von mindestens 15 Prozent vorgeschlagen. Allerdings würden „weitere ehrgeizige Diskussionen“ gefordert und eine höhere Rate, erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag nach einem Treffen zu dem Thema im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Regierung von Präsident Joe Biden hatte zuletzt noch eine Mindeststeuer von 21 Prozent vorgeschlagen. Experten erklärten jedoch, 15 Prozent sei ein realistischerer Wert.

Unter dem Dach der Industriestaaten-Organisation OECD streben knapp 140 Länder eine Steuerreform mit zwei Säulen an, einer globalen Mindeststeuer und einer neuen Form der Besteuerung von digitalen Dienstleistungen. Die EU hat bisher eine genaue Festlegung bei der Mindeststeuer vermieden. Vor allem die Niederlande, Luxemburg und Irland bremsen, weil dort vergleichsweise niedrige Steuersätze gelten.

Allerdings zeigten sich zuletzt EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni wie auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz zuversichtlich, eine Einigung erreichen zu können. „Wir haben mächtige Verbündete, insbesondere die Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Scholz.

Mehr: Paolo Gentiloni hält einen internationalen Steuerdeal noch in diesem Sommer für möglich. Die Inflation ist für den EU-Kommissar ein Grund zur erhöhten Wachsamkeit.

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    2 Kommentare zu "OECD-Staaten: USA schlagen weltweite Unternehmenssteuer von mindestens 15 Prozent vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zur Einordnung dieser Zahlen sollte man schon noch erwähnen, dass bei Ausschüttung der versteuerten Gewinne an die Aktionäre/Eigentümer üblicherweise Kapitalertragsteuer anfallen.
      In Deutschland Gewinnsteuern ca. 30%, und bei Ausschüttung der verbleibenden 70% noch mal 25% oder ca. 18% bezogen auf den Ausgangsgewinn, so dass die Belastung bei ca. 48% liegt.
      Das hört sich dann doch anders an, als die 15%......

    • "Vor allem die Niederlande, Luxemburg und Irland bremsen, weil dort vergleichsweise niedrige Steuersätze gelten."
      ... die üblichen Steuerparadiese.....

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